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Route J 4 (gemäß Reisehandbuch): Tafraout - Igrehm (Irherm - Igherm) - Taliouine (Teil 1 von 1)

07.02.2010

200 Kilometer Mandelblüte - Fahrt durch den Anti-Atlas von Tafraout nach Taliouine

Genau 200 Kilometer fährt man vom Campingplatz Trois Palmiers in Tafraout zum Campingplatz Toubkal bei Taliouine - das wissen wir von unserer Fahrt am 31.12.2005. Genau diese Strecke wollen wir wieder fahren, aber diesmal während der Zeit der Mandelblüte.

Es geht vorbei an kleinen Dörfern ...

... und beim Blick zurück kurz vor Erreichen des ersten Passes trifft uns fast der Schlag: Da folgt ja Wohnmobil auf Wohnmobil.

Da sitzt uns schon einer "im Nacken". Das wird ja eng an der Straße ...

... wenn alle bei den schönsten Fotomotiven anhalten wollen, denn jetzt geht es so richtig los mit den blühenden Mandelbäumen. Aber kurz nach dem Pass Entwarnung: Links geht es nach Agadir - und fast alle wollen in die Richtung - ja gerne, auf der Straße vorm überfüllten Campingplatz ist vielleicht noch Platz :-)

Wir fahren weiter nach Osten und sehen fast keine Wohnmobile mehr, haben kaum Gegenverkehr und müssen schon sehr aufpassen ...

... um mal KEINE blühenden Mandelbäume zu sehen. Das fällt wirklich schwer, denn selbst auf diesen kargen Hängen ...

... steht plötzlich ein einsames Mandelbaumpaar, wo sonst keine Vegetation zu erkennen ist. Wer gibt den beiden das überlebensnotwendige Minimum an Flüssigkeit?

Etwas später sehen wir auf über 1.700 m Höhe dieses "Mandelbaumfeld". Hier steht die Blüte noch bevor, wer in einigen Wochen hier entlangfährt, bekommt auch noch etwas weiß-rosa zu sehen.

Die Anti-Atlas-Höhenstraße zieht sich bei nur geringen Höhenunterschieden auf ca. 1.750 m Höhe dahin. In der Ferne sehen wir zwei Wohnmobile - die einzigen auf der Strecke seit der Abzweigung nach Agadir - und ein winziges Dorf vor den Felsen am Horizont.

So sieht das Dorf aus der Nähe aus, auch hier wieder blühende Mandelbäume. Und nachdem wir den Felsgipfel rechts vom Dorf umrundet haben, ...

... überrascht uns am Hang auf der Rückseite wieder frisches Grün auf den terassierten Feldern und die weiß-rosa Blütenpracht.

Dann geht es etwas abwärts zum Verkehrsknotenpunkt Ighrem (Irherm, Igherm - unterschiedliche Schreibweisen), den wir 100 km nach Tafraout erreichen. Von hier sind es 98 km bis Taliouine weiter im Osten, 90 km bis Tata im Süden und 84 km bis Taroudant im Nordwesten.

Wenige Kilometer östlich von Igherm überqueren wir einen mehr als 1.800 m hohen Pass und haben von der Nordseite des Anti-Atlas einen tollen Blick auf den hohen Atlas und das Sous-Tal. Allerdings haben nur die allerhöchsten Gipfel des Hohen Atlas noch weiße Spitzen und über dem Sous-Tal liegen Wolken.

Wenn man von oben auf die Dächer der Häuser schaut, fallen die weißen Punkte (=Sat.-Antennen) besonders auf. In solchen Gegenden wird der Kulturschock besonders deutlich, den die Menschen in den abgelegenen Gegenden Marokkos verkraften müssen. Bis vor wenigen Jahren weder UKW-Radio noch Fernsehen und jetzt alle Programme der modernen Welt dank Satellit.

In den tieferen Lagen begleitet uns wieder "das Grün", was für ausreichend Feuchtigkeit spricht.

Die erleben wir selbst dann auch bei etlichen Straßenschäden und überspülten Oueds, bei denen die Wasserrohre darunter verstopft sind.

Um so überraschter sind wir, vor dem Erreichen des Quertales bei Taliouine nochmal durch eine sehr trockene Gegend ohne Mandelbäume zu fahren.

Aber die nächste Senke kommt und schon sind sie wieder da, viel üppiger blühend als auf den Höhen zuvor.

Bevor wir die N 10 erreichen und nach Taliouine links abbiegen, fällt unser Blick noch auf diese Ruine über dem Dorf Imine Ougni.

Mehr Frühlingsbilder gibt es auf der nächsten Fotoseite.

Falls Sie über eine Suchmaschine oder einen externen Link direkt auf diese Seite gekommen sind: Hier gibt es den vollständigen Reisebericht "Überwintern in Marokko 2009/2010".

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