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Delfine, Strände und Blüten an der Westküste Galiciens

Teil 4 von 12: Überwintern mit dem Wohnmobil in Spanien und Portugal 24.12.2016 bis 21.03.2017

Wir fahren an die Westküste Galiciens nach Arousa und O Grove und bleiben einige Tage auf einem Wohnmobilstellplatz an der Küste bei Sanxenxo. Vom Wohnmobil aus können wir Delfine beobachten - phantastisch! Wie immer im Winter in Galicien an der Küste blüht es in allen Farben und Formen.und das milde sonnige Wetter lockt zum Aufenthalt am Strand.

08./09.01. Rinlo - Arousa - O Grove 284 km

Heute ziehen wir um von der Nord- zur Westküste Galiciens. Wer von Rinlo der Nordküste in Richtung Westen folgen möchte findet dazu Informationen in unserem Reisebericht vom Januar 2015.

Durch das galicische Bergland ...

... mit Sträuchern voller Raufreif geht es über die A 8 an Santiago de Compostela (Bericht im nächsten Teil unseres Reiseberichtes) vorbei an die Ria de Arousa.

Unser Ziel ist der über eine Brücke erreichbare Wohnmobil-Stellplatz auf der Insel Arousa direkt am Meer. Von der Brücke zur Insel sehen wir am Sonntagmittag kein einziges Wohnmobil auf dem kostenlosen Platz, die Erklärung dafür finden wir an der gesperrten Zufahrt. Man könnte auch auf dem PKW-Parkplatz neben der Straße übernachten, die Möglichekit gefällt uns aber nicht.

Der Platz liegt direkt hinter der Strandpromenade mit ihren ungewöhnlichen Sitzbänken.

Vor einigen Jahren haben wir mal an einem Strand auf der Halbinsel O Grove übernachtet. Den versuchen wir zu finden, landen aber auf einer Piste mit Wendeschleife und einer Abstellfläche für max. 3 PKW. Solch einen Platz würden wir normalerweise sofort wieder verlassen um niemand zu blockieren. Aber es sieht nicht so aus als als ob hier reger Andrang herrscht und in der Tat, zwischen der Ankunft am Sonntag um 14:30 Uhr und dem nächsten Morgen erscheint hier kein einziges Fahrzeug.

Es gibt einige Campingplätze auf der Halbinsel O Grove. Wie in der gesamten Region hat aber keiner davon im Winter geöffnet.

Wir bleiben hier und freuen uns am gelb blühenden Klee.

09. bis 14.01. O Grove - Sanxenxo - Wohnmobilstellplatz Area Playa Pragueira 33 km

Oft waren wir schon auf dem privaten Stellplatz Playa Pragueira / Besadoiro bei Sanxenxo. Hier wollen wir auch diesmal einige Tage verbringen. Im Winter beträgt die Gebühr pro Nacht 6 Euro, Strom 2 Euro, Waschmaschine und Trockner je 3 Euro.

Vom Platz blickt man auf den Pragueira-Strand, das Meer, die Insel Ons und die Fischerboote.

Der Strand lädt auch im Januar zum Aufenthalt ein ...

... und das Meer bei 15 Grad Wassertemperatur zumindest zu einem Fußbad.

Obwohl die Insel Ons im Westen Schutz vorm offenen Meer bietet klatschen hier ziemlich große Wellen an den Strand. Oben vom Platz aus wirken sie garnicht so gewaltig.

Auch der Stellplatzbetreiber wundert sich: An zwei Nachmittagen ziehen Delfine vor dem Strand hin und her. Üblicherweise sind sie laut seiner Auskunft hier erst ab Mai unterwegs.

Im Gegensatz zu den Delfinen gibt die Blütenpracht keinen Grund sich zu wundern. Wir sind nun zum sechsten Mal im Winter in Galicien und in der milden Küstenregion blüht es dann immer. Die folgenden Bilder stammen aus der unmittelbaren Umgebung des Stellplatzes.

Blühende Sauerklee-Wiesen

Mittagsblumen in pink

Mittagsblumen in gelb

Kapkörbchen

Aloe

Vor allem ist Galicien für die Kamelienblüte zwischen Dezember und März bekannt, wir haben mehrmals in unseren Reiseberichten ab 2012 darüber berichtet. Bei der Fahrt durch die Dörfer sieht man sie in allen Blütenformen und - farben in den Vorgärten und es gibt sie in vielen Parks, die man besichtigen kann. Mehr dazu im nächsten Teil unseres Reiseberichtes.

Den leuchtenden Abschluss des Tages bildet der Blick vom Stellplatz über die Küste nach Süden ...

... und Norden in der Abendsonne (rechts hinter Zaun und Bäumen liegt der Stellplatz).

Besonders reizvoll ist der Abendhimmel bei entsprechender dünner Bewölkung ...

... mit dem Blick zum Leuchtturm auf der Insel Ons.

Die App LunaSolCal zeigt für jeden gewünschten Punkt die Auf- und Untergangszeiten von Sonne und Mond. Als Favoriten haben wir unseren Wohnort Bad Salzuflen, die Zwischenstationen Hondarribia im Baskenland und Ribadeo an der asturisch-/galicischen Grenze und unseren jetzigen Standort gespeichert und können so die Unterschiede vergleichen.

Fast zwei Stunden bleibt es hier abends länger hell als in unserer lippischen Heimat. Da nehmen wir den etwas späteren Sonnenaufgang am Morgen gern in Kauf.

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Auch wenn man es auf den Fotos nicht sieht: Hier erleben wir den ersten komplett bewölkten Tag seit wir am 30.12. Spanien erreicht haben und es gibt sogar einige Stunden Nieselregen. Schon am nächsten Tag scheint aber wieder die Sonne und das bleibt auch so bis wir Galicien Ende Januar verlassen - so eine lange Schönwetterphase ist nicht typisch für Galicien im Winter!

14./15.01. Area Playa Pragueira - O Grove 21 km

Wir fahren wieder auf die schöne Halbinsel O Grove und lassen zunächst den Blick über den Traumstrand Lanzada schweifen.

Aufwärts geht es zum übernachtungstauglichen Parkplatz am Aussichtspunkt La Siradella.

Von hier blickt man auf die schmale Landverbindung die die Halbinsel O Grove mit dem Festland verbindet, der Lanzada-Strand auf der rechten Seite.

Westlich davon liegt die Insel Ons mit dem deutlich erkennbaren Leuchtturm.

Wir begegnen hier am Aussichtspunkt Rita mit ihrem Hund Oliver beim Hundespaziergang - so bekommen wir Infos über die Region und Bella die Gesellschaft eines jungen spielfreudigen Rüden.

Im Hintergrund sieht man Teile der Ria Arousa bei Niedrigwasser im Morgennebel.

So sieht es aus wenn man an unserem nächsten Parkplatz aus dem Wohnzimmerfenster guckt. Die Kamera draußen macht von 12 Uhr bis kurz nach 19 Uhr automatisch Aufnahmen im Abstand von 2 Minuten.

Daraus entsteht ein Zeitraffervideo vom Gezeitenwechsel: Es beginnt fast genau beim Tiefststand des Wassers und endet kurz nach dem Höchststand. Die Wiedergabe erfolgt mit 5 Bildern pro Sekunde, die Dauer beträgt 41 Sekunden.

Aus der Serie von über 200 Einzelfotos stammen die beiden folgenden Bilder vom Niedrigwasser ...

... und Hochwasser.

Jetzt zwei Tage nach Vollmond beträgt der Tidenhub über drei Meter. Die Gezeiten-App DGS Tides zeigt: Bei Halbmond in einer Woche liegt die Differenz zwischen Hoch- und Niedrigwasser nur noch bei einem Meter.

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Auf O Grove gibt es zig Strände auf allen Seiten der Halbinsel, mit kräftigen Wellen am offenen Meer oder ganz ohne Brandung auf der "Rückseite". Einige Strände sind nur zu Fuß zu erreichen oder über holprige Pisten mit Parkflächen für einige PKW am Ende - siehe unser Posting vom letzten Sonntag.

Als Platz für die Nacht ohne Verbotsschild können wir nur den oben genannten am Aussichtspunkt empfehlen.

Hier noch einige Fotos von der spritzenden Gischt an den Felsen.

Hier liegt ein Fels wie eine Brücke über den anderen.

Ein schönes Motiv am Abend ...

... wenn die Sonne beim Untergang durch das Loch guckt.

Hier geht es zum nächsten Teil unseres Reiseberichtes!

Gesamtübersicht dieses Reiseberichtes

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