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Wohnmobilstellplätze bei Elefanten und Antilopen, Löwenzähnen und Mittagsblumen in Nordspanien

Teil 3 von 12: Überwintern mit dem Wohnmobil in Spanien und Portugal 24.12.2016 bis 21.03.2017

"Hunde müssen draußen bleiben" - also auch wir im kantabrischen Naturpark Cabárceno. Um so mehr Zeit haben wir für die Beobachtung von Elefanten, Antilopen und Wasserbüffeln sowie allem was in der kantabrischen Hügellandschaft wächst und blüht. Weiter geht es an die galicische Nordküste wo uns blühende Mittagsblumen und milde Temperaturen eher an die Algarve als an Nordspanien erinnern.

07.01.2017 Parque de la Naturaleza de Cabárceno

Eigentlich wollen wir diesmal die 20 km mit unserem Campingbus durch den "Parque de la Naturaleza de Cabárceno" fahren. Bei der Vorbereitung lesen wir aber auf der Homepage dass die Mitnahme von Hunden verboten ist. Das gilt natürlich auch für die Seilbahn mit der man über Berge, Täler und Tiere schweben kann.

So haben wir um so intensiver die Elefanten, Antilopen und Wasserbüffel beim Fressen und Trinken beobachtet. An deren riesigem Areal führt nämlich eine frei zugängliche Piste entlang, für den besten Blick muss man von unserem kostenlosen Übernachtungsplatz nur etwa 100 m weit gehen.

SO frisst Elefant:

SO trinkt Elefant:

Antilopen

Wasserbüffel

Am Naturpark liegt das gleichnamige Dorf Cabárceno mit typisch kantabrischen Häusern.

Was grünt und blüht hier Anfang Januar in der schönen Hügellandschaft etwa 20 km südlich der Küste im Vorland des kantabrischen Gebirges?

Üppiges grünes Gras, blühenden Löwenzahn und Gänsediestel kennen wir natürlich aus Deutschland - aber nicht Anfang Januar.

Die "Freilandhaltung" von Kapkörbchen, Margariten und Schönmalve ist in dieser Jahreszeit in der Heimat nicht empfehlenswert.

Auch einen Zitronenstrauch im Hühnerhof wird man bei uns nicht finden.

06. bis 08.01. Cabárceno/ Kantabrien - Rinlo /Galicien 302 km

Ein aus der Heimat vertrauter Anblick bietet sich am nächsten Morgen. In der letzten Nacht hat uns der Kaltluftstrom aus dem Norden in abgeschwächter Form erreicht, das Außenthermometer im kantabrischen Hügelland zeigt -2,9°C als Tiefsttemperatur der Nacht und entsprechend sehen auch die Wiesen aus.

Für die nächsten Tage soll es bei der Kaltluftzufuhr aus dem Norden bleiben, Galicien im Westen trifft sie aber kaum (so die Prognosen). So machen wir einen Sprung nach Westen und werden hier von milder Luft empfangen.

Die Anreise von ca. 300 km erfolgt über die fast leere A8. Sie führt ab Bilbao mautfrei über unzählige Viadukte zwischen dem Kantabrischen Gebirge und dem Meer durch Kantabrien und Asturien nach Galicien. Viel Verkehr haben wir hier noch nie erlebt aber am heutigen Feiertag ist sie noch leerer als sonst.

Mittags erreichen wir unser Lieblings-Reiseland Galicien. Hier waren wir schon so oft und in fast allen Teilen der abwechslungsreichen "Autonomen Gemeinschaft" - einen Überblick bietet unsere Sonderseite Galicien.

Einer unserer Lieblingsplätze ist frei ...

... und in der Nähe entdecken wir auf dieser Reise die erste Blüte einer Mittagsblume - schöner geht es nicht!

Zwischen Ribadeo und Foz (Stellplatz mit V+E) gibt es eine Steilküste mit kleinen und großen Buchten und freie Übernachtungsplätze mit und ohne Sandstrand, auf Wiese oder festem Untergrund, mit und ohne Häuser in der Nähe.

Mit großen Wohnmobilen sollte man aufgrund enger Ortsdurchfahrten Rinlo und den Bereich östlich davon meiden. Man sollte ab Autobahn/ Nationalstraße der Beschilderung zum Praia As Catedrais folgen und sich einen Platz zwischen Rinlo und der Bucht von Foz suchen oder den Stellplatz mit V+E in Foz wählen.

Die Küste zwischen Rinlo und Ribadeo

Leuchttürme an der Zufahrt zur Ria del Eo

Natürlich kann man hier Ebbe ...

... und Flut beobachten ...

... sofern man nicht durch Biathlon abgelenkt wird :-).

Auch die Schlafzimmerfenster bieten unverbaubare Aussicht auf Meer und Gezeitenwechsel.

Bei einem schönen Abendhimmel lassen wir am 7. Januar zum letzten Mal unseren Weihnachtsbaum leuchten.

Hier geht es zum nächsten Teil unseres Reiseberichtes!

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