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Überwintern mit dem Wohnmobil in Spanien und Portugal 2012/2013 - Teil 7 von 12

Die Gesamtübersicht dieser Reise mit den Links zu den einzelnen Teilen des Reiseberichts gibt es HIER!

Vom Rio Guadiana im Osten des Alentejo an die Westküste und wieder zurück

Alcoutim - Mertola - Pomarão - Praia Aberta Nova - Santiago do Cacém - Porto Covo - Rio Guadiana 06.02. bis 22.02.2013

NATUR, NATUR, NATUR - könnte als Überschrift auf dieser Seite stehen! Zunächst erforschen wir das Tal des Rio Guadiana intensiver als je zuvor, was zu entsprechenden Fotos von Landschaft und Vegetation führt. Dann durchqueren wir Portugal in ca. 2 1/2 Stunden von der Ostgrenze zu Andalusien zur Westküste bei Sines, wo uns die Natur den Anblick von Wellen und Stränden bietet. Nach 8 Tagen an der Küste fahren wir nochmal für einige Tage ins warme Tal des Rio Guadiana.

In diesen Regionen haben wir im letzten Winter einige Wochen verbracht und verweisen deshalb an den jeweiligen Schnittstellen auf die Berichte vom letzten Jahr.

Das Wetter - ein Vergleich der Prognosen von www.tempo.pt zwischen Serpa (Ost-Alentejo), Raposeira (Südwest-Algarve), Porto Covo (West-Alentejo) und Muros (West-Galicien):

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Eigentlich wollten wir vom Rio Guadiana zunächst einige Tage auf den Campingplatz des schönen Städtchens Serpa fahren. Aber die Tages- und vor allem die Nachttemperaturen in Serpa sind nicht so einladend. Bleibt die Frage: Fahren wir an die Südküste westlich von Lagos/ Algarve oder an die Westküste des Alentejo bei Sines. Schöner ist auf jeden Fall die Westküste und bzgl. Wetter gibt es keinen wesentlichen Unterschied, nur der Wind soll in Raposeira noch stärker wehen als in Porto Covo. Das "Elend" kennen wir vom letzten Jahr in Ingrina und Sagres - heftiger Nordwind und Staub bis in alle Poren. Also fällt die Entscheidung für die Westküste.

Bei dieser Gelegenheit noch ein Vergleich mit Muros an der Westküste Galiciens: Vor allem die hohen Nachttemperaturen erklären, weshalb im Nordwesten Galiciens die Akazien schon zum Jahreswechsel in voller Blüte standen, während im Osten des Alentejo die Blüte jetzt Anfang Februar gerade erst beginnt.

Alcoutim - Mertola - Pomarão 06/07.02.2012 76 km

Zunächst fahren wir von Alcoutim nordwärts bis Mertola und von dort auf der östlichen Seite des Rio Guadiana in südöstlicher Richtung zum kleinen portugiesischen Grenzort Pomarão. Zwischen Alcoutim und Mertola führen etliche schmale Asphaltstraßen und Schotterpisten in Richtung Rio Guadiana. Einige davon erforschen wir und finden dabei einige schöne winzige Übernachtungsplätze für ein oder zwei Wohnmobile und stellen fest: Google lügt :-)

Zunächst finden wir diesen schönen Platz etwas oberhalb des Flusses an einer schmalen Straße, ...

... die nach wenigen weiteren Metern an einem kleinen Bootssteg endet.

Vom "Parkplatz" sieht und hört man gelegentlich Boote flussaufwärts oder -abwärts tuckern, ansonsten nur das Zwitschern der Vögel.

Über eine schmale Schotterpiste auf und ab vorbei an blühenden Mandelbäumen ...

... finden wir einen weiteren Platz hoch über dem Rio Guadiana ...

... mit herrlichem Blick ins Tal. Da unten sieht man schon, wo die Piste an den Häusern im Tal weitergeht in Richtung Mertola.

Laut Google Maps überquert die Piste hier diesen Nebenfluss des Rio Guadiana und wir stellen fest: Google lügt! Auf unserer Seite führt nicht mal ein Fußweg dorthin und auf der anderen Seite erkennt man ca. 20 Treppenstufen als "Weg" aufwärts.

Während ich erfolglos den Weg über den Bach suche fotografiert Gaby am Ufer des Rio Guadiana wilde Narzissen ...

und Orchideen.

Zum Glück ist die Piste zwar steil und schmal, aber in gutem Zustand ohne ausgespülte Rillen, Schlaglöcher oder andere Hindernisse. Also wieder zurück aufwärts und weiter bis auf die Hauptstraße in Richtung Mertola.

Neuschnee oder Hagel? Nein, ...

... diese Blütenpracht färbt hier die Wiesen.

Von Mertola fahren wir auf einer schmalen Straße ohne weitere Umwege nach Pomarão, wo am Ortsrand etliche Wohnmobile am Ufer des Rio Guadiana stehen. Vorbei an einigen kleinen Gärten ...

... kann man flussaufwärts wandern.

Einige Hundert Meter außerhalb des Ortes haben sich die Bewohner dieses Gespanns niedergelassen, deren Wohnsitz Gibraltar wohl keine derartigen Plätze im Grünen bietet.

07./08.02. Pomarão - Mertola - Castro Verde - Grandola - Praia Aberto Nova 172 km

Wir wechseln nun von Pomarão an der portugiesisch-/spanischen Grenze an die Westküste des Alentejo bei Melides.

Wie schon am Vortag wählen wir die kurze aber schmale Strecke von Pomarão nach Mertola vorbei an einigen kleinen weißen Dörfern auf den Höhen des Hügellandes. Es gibt auch eine etwas längere "bessere" Strecke.

Wir werfen nur einen kurzen Blick auf die weiße Stadt am Fluss.

Auf dem inoffiziellen Wohnmobilplatz am Rio Guadiana haben wir im letzten Winter einige Tage verbracht, Informationen und Bilder zu unserem Aufenthalt in Mertola im Februar 2012 gibt es hier in unserem Reisebericht Alentejo.

Nun geht es rasch quer durchs Alentejo von Ost nach West - vorbei an unzähligen Storchennestern - über Castro Verde und Grandola ...

... an den Praia Aberto Nova bei Melides. Den Platz hatten wir im letzten Jahr dank Wohnmobilführer Portugal gefunden (Platz 128).

Von der "2.Etage" des Parkplatzes blicken wir auf Wellen und Meer ...

... und dank des klaren Wetters sieht man am Horizont die Serra da Arrábida.

08./09.02. Praia Aberta Nova - Santiago do Cacém 30 km

Ver- und Entsorgung bietet in Santiago do Cacém nicht nur der Parkplatz in der Nähe des Schwimmbads (der Piscina-Beschilderung folgen). Einige Hundert Meter entfernt gibt es auch einen Intermarché und einen ALDI. In letzterem kann man deutsches Mehrkornbrot, Zaziki und andere Spezialitäten finden, die es sonst in Portugal kaum zu kaufen gibt.

Die Parkplätze in der Nähe der V+E-Station sind sehr schief und damit nicht übernachtungsgegeignet. Etwas oberhalb gibt es an der Parkplatzeinfahrt aber brauchbare Übernachtungsplätze und ebenfalls etwa 200 m unterhalb am Schwimmbad auf Schotter am Ende der Sackgasse.

Den beiden Supermärkten gegenüber liegt das Restaurant Arco, in dem es nicht nur viele leckere portugiesische Spezialitäten sondern dank Franziskas Übersetzung auch eine deutschsprachige Speisekarte gibt.

"Lecker, das muss man mit geschlossenen Augen genießen", scheint Franziska zu denken und hat damit durchaus recht. Wir verbringen hier einen schönen Abend mit Franziska und Jorge, die wir im letzten Jahr hier in Santiago do Cacem kennengelernt haben. Mehr über die beiden sowie über die Museumsmühle und das Römische Museum von Santiago do Cacem hier in unserem Reisebericht Portugal vom Winter 2012.

09.02. bis 16.02. Santiago do Cacém - Porto Covo 30 km

Nun geht es wieder zu unserem portugiesischen Lieblingsort Porto Covo, über den wir schon mehrmals auf unserer Website berichtet haben.

Auf dem Parkplatz ohne Sperrbalken am Praia Grande am nördlichen Ortsrand steht nur ein einziges Wohnmobil.

Wir bleiben zunächst hier und genießen den Blick auf die Felsenküste.

Mitten im Ort ganz nah an der kleinen Fußgängerzone gibt es jetzt einen kostenlosen Wohnmobilstellplatz mit V+E. Der wurde nach unserem letzten Besuch im März 2012 neu angelegt.

Wir fahren weiter zum Praia do Queimado südlich von Porto Covo.

Nach einigen Stunden ziehen wir um ...

... auf den Campingplatz Pessegueiro, der südlich von Porto Covo liegt und freien Blick auf Meer und Schiffe bietet. Nach 5 Übernachtungen auf dem Campingplatz ziehen wir um. Tagsüber verbringen wir die Stunden an den Stränden nördlich und südlich, abends fahren wir auf den Stellplatz im Zentrum. Von hier erreichen wir in wenigen Minuten unser Lieblingsrestaurant Miramar oberhalb des kleinen Hafens von Porto Covo und lassen uns mit leckeren festen und flüssigen Spezialitäten verwöhnen.

Ausführliche Informationen mit vielen Fotos aus Porto Covo und Umgebung gibt es hier in unserem Bericht vom Winter 2012. Nach diversen aktuellen Berichten gehen wir davon aus, dass das freie Übernachten im Bereich Porto Covo nicht mehr erlaubt ist, siehe u.a. http://www.amumot.de/Blog/barragem-da-monte-da-rocha/

16. bis 22.02. Porto Covo - Rio Guadiana zwischen Mertola und Alcoutim

Eigentlich wollten wir Mitte Februar von Porto Covo wieder nach Galicien fahren. Viele Tage mit Sonnensymbolen haben wir in letzter Zeit auf der galicischen Wetterkarte gesehen, aber ausgerechnet jetzt werden einige Tage mit Niederschlag und Kälte angekündigt. Deshalb fahren wir nochmal in den Osten Portugals an unseren geliebten Rio Guadiana. Wir durchqueren Portugal von West nach Ost über Ourique und Castro Verde (Einkauf im Intermarché in der Nähe des Campingplatzes) und erreichen nach ca. zwei Stunden Fahrzeit den am Beginn dieser Seite gezeigten Platz. Unglaublich, was sich hier innerhalb von 8 Tagen geändert hat: Die Mandelblüte ist fast vorbei, stattdessen tragen die Mandelbäume frisches grünes Laub und es gibt blühende Pflanzen, von denen vor gut einer Woche noch nichts zu sehen war.

Unter anderem bleiben wir nochmal einige Tage in Alcoutim, über das wir bereits im Teil 6 berichtet haben. Das wird wohl unser "Treffpunkt Nr. 1" in Portugal. Beim Aufenthalt am 2. Februar haben wir hier Anna und Peter (treitler.tv) persönlich kennengelernt, zu denen es bisher nur Website-/E-Mail-Kontakt gab. Jetzt treffen wir bei unserer Ankunft auf ein nettes Ehepaar aus Chemnitz, das wir 7.2. am Praia Aberta Nova kennengelernt hatten. Am nächsten Tag steht dieses "Gespann" vor uns:

Maria und Franz (www.sahara-franz.de) sind auf dem Weg nach Marokko, wo sie eine geführte Tour für eine Gruppe mit max. 8 Wohnmobilen anbieten.

Am nächsten Tag kommen Veronika und Wolfgang (Vronis Pappmobil ), mit denen wir uns hier über Twitter verabredet hatten.

Gemeinsam wandern wir vom Stellplatz durch grüne Seitentälern des Rio Guadiana und erforschen die Pflanzen am Wegesrand nicht nur mit den Augen sondern auch mit Nase und Fingern.

Nach weiteren Abstechern mit Übernachtungen am Fluss verlassen wir am 22. Februar 2013 den Süden Portugals und fahren nach zwei Tagen an der Westküste in Barra bei Aveiro wie geplant wieder nach Galicien. Traumstrände, Blütenmeer und Sonne pur halten uns in der "galizischen Südsee" länger fest als wir es ursprünglich wollten. Wir berichten über die Fortsetzung der Reise

im 8. Teil unseres Reiseberichtes.

Die Gesamtübersicht dieser Reise mit den Links zu den einzelnen Teilen des Reiseberichts gibt es HIER!

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