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Mit dem Wohnmobil von Nordfriesland durch Dänemark ohne Fähre über Storebelt und Öresund nach Schweden

Teil 1 von x: Reise mit dem Wohnmobil durch Skandinavien vom 20.07. bis xx.xx.2026

Wie fast immer nehmen wir den Weg nach Schweden über die Brücken um unabhängig von Fähren fahren zu können, wann wir wollen. Wir starten erst mittags und übernachten auf dem Skamlingsbanken, dem höchsten Höhenzug Nordschleswigs bzw. Südjütlands.

Nach Übernachtungen in der Nähe von Malmö und auf einem Bilderbuch-Platz bei Värnamo besuchen wir die wunderschöne Stadt Lidköping am Vänern-See. Danach geht´s weiter nordwärts, wo wir die nächste Zeit in den Wäldern und an den Seen Värmlands und Dalarnas verbringen wollen.


20./21.07.2026 Husum - Haderslev - Skamlingsbanken 142 km

Gleich die erste Übernachtung nach dem Start in Husum am Montag findet nicht auf dem vorgesehenen Platz am Hafen von Haderslev sondern auf dem höchsten Berg Nordschleswigs statt. Wir wussten, dass auf dem Stellplatz in Haderslev am Wochenende ein Womo-Treffen stattfand. Bei unserer Ankunft Montagmittag standen da noch zig Womos. Damit hatten wir nicht gerechnet.

So fahren wir auf den unteren der zwei Parkplätze am Skamlimgsbanken und übernachten neben einer Kuhherde.





Diese Fotos vom Gipfel stammen von unserer kleinen Dänemark-Reise Anfang Juli.








21./22.07.Skamlingsbanken - Storebelt - Øresund - Torups Slott 284 km

Ohne Fähre auf eigenen Rädern über Fünen und Seeland nach Schweden

Günstig und schnell ohne an den Mautstationen anzuhalten überqueren wir dank ØresundGO (lohnt sich ab zwei Fahrten im Jahr über die Øresundbrücke) und Kennzeichenregistrierung bei ØresundPAY den Storebelt und den Øresund.

Ein markanter Wolkenstreifen liegt über dem Westen von Seeland.


Video Storebelt-Brücke






Video Durchfahrt Mautstation Storebelt



Das Grenzschild steht auf der Brücke in der Mitte des Øresunds.





Video Durchfahrt Mautstation Oeresund



Schweden empfängt uns mit fast wolkenlosem Himmel und so bleibt es auch an unserem Ziel auf einem Parkplatz an den Buchenwäldern in der Nähe von Torups Slott.





22./23.07. Torups Slott - See bei Värnamo 261 km

Bilderbuch-Schweden wie gemalt

So präsentiert sich unser nächster Platz in der Nähe der E4 nördlich von Värnamo Mittwochabend nach einem bewölkten Nachmittag mit etwas Regen.



Am nächsten Morgen zeigt sich der Himmel wieder in schönstem Blau. Mehr schwarz als blau sind die Vitamine, die neben unserem Blauen Nordfriesen wachsen.




23./24.07. See bei Värnamo - Lidköping 176 km

Lidköping am Vänern-See, eine wunderschöne Stadt mit einem blühenden Park

Bevor wir für einige Zeit in der Wildnis Värmlands und Dalarnas verschwinden, gönnen wir uns noch richtig schöne Zivilisation.

Zum dritten Mal in dreizehn Monaten denselben Ort besuchen, das ist für uns sehr ungewöhnlich.

Der Wohnmobil-Stellplatz am Hafen (auf dem ersten Foto rechts) ist bei unserer Ankunft leer und füllt sich erst zur Nacht. Die im Juni eingeführte Gebühr zeigt ihre Wirkung :-)






















Abgesehen von den schönen Häusern und der Blütenpracht ist ein weiterer Grund die mehrfach für ihre "Bästa italiensk klassisk Pizza – Napoli Style" prämierte Pizza des Ristorante Italiana – La Cucina della Nonna

Hier der Standort in Google Maps mit Link zu Website und Speisekarte des Restaurants





24. bis 27.07. Lidköping - Großer Elchsee / Värmland 159 km

Wir haben gerade die Straße 26 nördlich von Kristinehamn verlassen, da wird es schon eng. Aber auf den guten Schotterstraßen gibt es meistens viele Ausweichstellen und wenn man vorausschauend fährt, braucht man nur selten den Rückwärtsgang. Der LKW bleibt auch das einzige entgegenkommende Fahrzeug auf der Strecke bis zu unserem Ziel am Großen Elchsee.

Video LKW von vorn auf schmaler Schotterstraße

Das ist auch gut so, denn die letzten fünf Kilometer wird der Weg etwas enger und Ausweichbuchten gibt es kaum noch.

Video Zufahrt Großer Elchsee in Värmland

Gleichzeitig mit unserer Ankunft verschwinden die grauen Wolken. Obwohl zwei Boote am See liegen erscheint hier nur ein Paar zum Heidelbeeren pflücken während unseres Aufenthalts. Ansonsten haben wir den Blick auf blühende Seerosen, Heide und Weidenröschen für uns allein und können die Früchte des Waldes genießen.












Die "Früchte des Vänern-Sees" hat Gaby allerdings nicht selbst gefangen sondern im ICA in Lidköping gekauft. Eigentlich feiern die Schweden das Krebsfest zwar erst Anfang August. Aber diesem Angebot konnte Gaby nicht widerstehen und die Krebse müssen bis zum 29. Juli gegessen werden :-)

https://visitsweden.de/aktivitaten/kultur-geschichte-und-kunst/schwedische-traditionen/das-schwedische-krebsfest-kraftskiva/


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Das Puhlen ist ein mühsames Geschäft, hier der essbare Teil eines Krebses, das meiste ist Müll.


Den nehmen wir natürlich wieder mit, ebenso wie den Einmalgrill den ein Naturfrevler mitten auf dem Platz "vergessen ?" hat.


Hier geht es zum nächsten Teil dieses Reiseberichtes. (demnächst)


Hier geht es zur Gesamtübersicht dieses Reiseberichtes.


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