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Süd-Finnland: Mit dem Wohnmobil von Mini-Helsinki durch Nordkarelien an die russische Grenze

Teil 7 von 23: Reise mit dem Wohnmobil durch Skandinavien 16.06. - 21.09.2018

Wir fahren rasch vom Südwesten Finnlands durch Nordkarelien bis an die russische Grenze. Wir sehen die besterhaltene Mittelalterburg Nordeuropas, besichtigen wunderschöne Holzkirchen und sind von der Hügellandschaft und Blütenpracht Nordkareliens begeistert.


06./07.07. Osnäs - Helsinki - Uusikaupunki - Nationalpark Puurijärvi-Isuseo 179 km

38 Kilometer nach dem Frühstück am Fährhafen von Osnäs erreichen wir das Ortsschild von Helsinki.


Vorbei an etwa einem Dutzend Häusern erreichen wir nach 1.000 Metern den Hafen von Helsinki mit einem schönen übernachtungstauglichen Parkplatz.


Aber es ist ja früh am Morgen und wir wollen unserem nächsten Ziel Nordkarelien näher kommen. Also fahren wir schnell durch den kleinen Ort zurück (inzwischen habt ihr gemerkt, dass wir nicht in der finnischen Hauptstadt sind), um in Uusikaupunki einzukaufen.

Kurz bevor wir die Supermärkte erreichen, sehen wir einen Volksauflauf auf einer Wiese. Huch, dies Volk bewegt sich ja gar nicht.






Nachdem wir die Kunstwerke ausführlich betrachtet und unsere Einkäufe erledigt haben, fahren wir durch eine landwirtschaftlich geprägte Region mit Getreidefeldern und blühenden Rapsfeldern zum Nationalpark Puurijärvi-Isuseo.


Es gibt einige Parkplätze, wir nehmen die ausgeschilderte Zufahrt von der Straße 12 hier.


Gleich nach der Ankunft begibt sich Gaby mit dem Fotoapparat auf die Jagd nach Bläulingen.




07./08.07. Nationalpark Puurijärvi-Isuseo - Säynätsalo 223 km

Samstag fahren wir zur Marina von Säynätsalo und verbringen hier eine ruhige Nacht am Hafen. Im Osten sehen wir oft dunkle Wolken, sitzen aber selbst fast bis zum Sonnenuntergang in der Sonne


Für architektur-historisch Interessierte: Das Rathaus von Säynätsalo wurde 1952 nach den Plänen des berühmten finnischen Architekten, Stadtplaners und Möbeldesigners Alvar Aalto fertiggestellt. Aufgrund von Baucontainern kann ich es nur in zwei Teilansichten zeigen.



08./09.07. Säynätsalo - Jyväskylä - Olavinlinna - Kerimäki 248 km

Wir umrunden die Großstadt Jyväskylä, fahren ansonsten über 200 Kilometer fast nur durch Wälder und trauen dann unseren Augen kaum: Da liegt eine riesige Burg im See bei Savonlinna.

Laut Wikipedia gilt Olavinlinna (Olafsburg) als besterhaltene Mittelalterburg in Nordeuropa. Mit dem Bau wurde 1475 während der schwedischen Herrschaft über Finnland begonnen. Danach begann eine wechselhafte Zeit mit Belagerungen und Eroberungen.




In Savonlinna gibt es einige schöne alte Holzhäuser wie dieses 1915/1916 erbaute Hotel.



Von der besterhaltenen Mittelalterburg geht es weiter zum nächsten Superlativ – der größten Holzkirche der Welt! Das ist wirklich ein besonders sehenswertes Prachtstück in Kerimäki.

Leider stehen auf allen Seiten der Kirche Bäume, es ist kaum möglich eine gute Gesamtsicht dieses Bauwerks zu bekommen und zu fotografieren.








Es gibt einige große Öfen in der Kirche. Ob die im Winter bei -20 bis -30 Grad draußen wirklich die nötige Wärme in dem hohen Innenraum schaffen können?



Ob in dieser Truhe die Spenden gesammelt werden?


Auf jeden Fall hat die Außentür ein massives Schloss.


500 Meter von der Kirche entfernt finden wir am Hafen einen großen Parkplatz für eine ruhige Nacht im Wohnmobil.


Es gibt einen Strand mit Umkleidekabinen und Toiletten.


Am Hafen gibt es eine Waschanlage, die Sonntagabend und schon früh am Montagmorgen zur Teppichwäsche genutzt wird! Andere Länder, andere Sitten!


09.07. Kerimäki - Tohmajärvi/ Nordkarelien - Mutalahti/ Finnisch-Russische Grenze - (Ilomantsi - Kontiolahti) 243 km

Von Kerimäki fahren wir in den Osten von Nordkarelien. Wir sind überrascht von der schönen Hügellandschaft mit vielen Getreidefeldern, Beerenplantagen und üppiger Blütenpracht.



Was sich diese beiden Kraniche wohl erzählen?


In Tohmajärvi schauen wir uns die schöne evangelische Holzkirche an, sie liegt auf einem Hügel mit Seeblick.







Dies Bild zeigt einen der beiden identischen Seitenflügel .


Es geht weiter vorbei an Birken und blühenden Weidenröschen nah an der russischen Grenze entlang nach Mutalahti.




Das östliche Ufer des Sees liegt bereits in Russland.



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