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Åland-Inseln: Mit dem Wohnmobil von Mariehamn über die Berge im Norden nach Vardö

Teil 5 von 23: Reise mit dem Wohnmobil durch Skandinavien 16.06. - 21.09.2018

Schöne alte Holzhäuser, viel Grün und von Wasser umgeben - Mariehamn gefällt uns wirklich sehr! Ein Aussichtsurm auf dem höchsten Gipfel Ålands bietet eine tolle Aussicht über das Meer mit den unzähligen Inseln. Es gibt vieles aus der Zeit der mal schwedischen, mal russischen Herrschaft zu besichtigen.


30.06. Fortsetzung der Stadtbesichtigung in Mariehamn

1.100 Meter "Stadtzentrum" liegen zwischen West- und Osthafen. Am Westhafen befindet sich das Schifffahrtsmuseum mit dem Segelschiff "Pommern". Zur Zeit wird hier ein Trockendock gebaut, das Schiff kann 2018 nur eingeschränkt besichtigt werden. Wir finden es aber auch nicht an dem angegebenen Ausweichplatz. Dann eben nicht!

Vom Museum geht es steil bergan zum Wasserturm auf 40 m über NN.



Der Platz bietet eine tolle Aussicht ...


... und von hier oben entdecken wir auch die Pommern.


Der Blick aufs Stadtzentrum zeigt, wie grün Mariehamn ist - in der Bildmitte erkennt man mit Mühe den Turm der Sankt-Görans-Kirche zwischen den Bäumen.


Wir gehen zurück, überqueren die Linden-Allee und gehen durch die Parallel-Straße "Södragatan" zurück zum Parkplatz am Osthafen.


In der Södragatan und ihrer Umgebung gibt es viele schöne Holzhäuser, die Ende des 19. Jahrhunderts erbaut wurden.





Die Straße endet am modernen Rathaus, darunter liegt ein schöner Park ...


... mit einem Denkmal der Zarengattin Maria. Von ihrem Mann, Zar Alexander II., wurde Mariehamn 1861 während der russischen Herrschaft über Åland gegründet und nach dem Vornamen seiner Frau benannt.


30.06. bis 02.07. Mariehamn - Orrdalsklint 33 km

Nach soviel städtischem Flair begeben wir uns zum höchsten Berg der Åland-Inseln. Der Blick vom Aussichtsturm auf dem 129 m hohen Orrdalsklint ...


... über die Schären im Osten ist wirklich einen Ausflug wert.



Der ausgeschilderte Wanderparkplatz ist leicht zu finden - aber nicht der Weg zum Gipfel. Kein Wegeplan, keine Hinweisschilder zum Orrdalsklint sind am Parkplatz zu sehen.


Das Ergebnis unserer Pfadfinderei: Vom Parkplatz geht man in den für Fahrzeuge gesperrten Privatväg, ...


... bis dieser nach ca. 25 Minuten Fußmarsch erst leicht abwärts und dann steil aufwärts an einem Wendeplatz endet. Von der zweiten Hälfte dieses Weges und dem Wendeplatz ist auf dem Sat.-Bild (Stand 30.06.2018) nichts zu sehen. Der Weg wurde offenbar erst nach der Sat.-aufnahme angelegt.

Position Wendeplatz: https://goo.gl/maps/baVswGkYbJF2

Vom Wendeplatz geht man noch einige Minuten über die glatten Felsen nach Osten, bis man den Aussichtsturm sieht.


Nach dieser Forschungsreise haben wir uns einen Tapasabend mit aländischen Spezialitäten redlich verdient - sehr lecker!


Salami, u.a. mit Kaffee und Rotwein!


Zwar gibt es am Parkplatz keine Beschilderung zum Orrdalsklint, aber eine Wanderkarte mit Informationen über die Besiedlung dieses Gebietes in der Steinzeit.



Diese schöne Wanderung nehmen wir am Sonntag unter die Schuhe.




02. bis 04.07. Orrdalsklint - Mariehamn - Schloss Kastelholm - Bomarsund - Vårdö 89 km

Nach zwei Tagen im "Gebirge" machen wir uns auf den Weg nach Osten - wir wollen ja nach Finnland und weiter an die Barentssee! Das Schloss Kastelholm aus dem 14. Jahrhundert schauen wir uns nur im Vorbeifahren an.


Etwas mehr Zeit widmen wir den Ruinen der riesigen ehemaligen russischen Festung Bomarsund. Von 1809 bis 1919 gehörten die Åland-Inseln zu Russland. Die Festung Bomarsund wurde ab 1830 erbaut, jedoch bereits 1854 während des Krim (!)-Krieges von einer englisch-französischen (!) Flotte zerstört.




Über den Bomarsund führt eine Brücke zur Insel Prästö. Zur Nachbarinsel Töftö müssen wir dann ca. 5 Minuten mit der kostenlosen Fähre schippern.


Wir erreichen wir die Gemeinde Vårdö, sehenswert ist hier die Kirche aus dem 16. Jahrhundert.



Neben dem Friedhof für Menschen gibt es einen Friedhof für alte Grab-Kreuze, Grabgestaltung im Wandel der Zeiten!


Vårdö empfängt uns zunächst mit Wolken. Die zeigen sich aber zum Sonnenuntergang am Dienstag von ihrer schönsten Seite, die folgenden fünf Bilder entstanden zwischen 20 Uhr und 22:30 Uhr.






Gegen 1:30 Uhr werde ich wach und fotografiere diesen dramatisch-schönen Nordhimmel.


Unseren Übernachtungsplatz der letzten beiden Tage an einem ehemaligen Fähranleger und Eindrücke der Umgebung seht ihr auf den folgenden Bildern.



Hier erkennt man am Horizont die aländischen Berge mit dem 129 m hohen Orrdalsklint.


Hier geht es zum nächsten Teil dieses Reiseberichtes. (demnächst)


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