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Reisebericht: Mit dem Wohnmobil durch Nordspanien / Galicien 23.08. bis 05.10. 2014

Teil 7 von 10: Weinreise durch den Süden Galiciens von den Weinbaugebieten bei Cambados am Atlantik über Ribeiro nach Monterrei/ Verin

Cambados (Rias Beixas)- Sanxenxo - Salvaterra de Miño - Trado (Ribeiro) - Barral/ Encoro de Castrelo de Miño - Allariz - Verin (Monterrei) 17. bis 21.09.2014

Unsere "Weinreise" durch Galicien führt uns jetzt im Süden im Grenzgebiet zu Portugal zunächst am Unterlauf des Rio Miño und seiner Seitentäler durch das Weinbaugebiet Ribeiro und dann nach einem Abstecher in die Stadt Allariz nach Verin, dem Zentrum der Weinbauregion Monterrei im Südosten Galiciens.

Hier geht es zur Gesamtübersicht/ Kurzfassung dieses Reiseberichtes.

17./18.09. Cambados (Rias Beixas)- Sanxenxo - Salvaterra de Miño 96 km

Am Paseo Fluvial in Salvaterra de Miño haben wir den südwestlichsten Punkt dieser Reise erreicht. Auch wenn die Straße auf den Fotos anderes vermuten lässt: Es war ein sehr ruhiger Stellplatz. Rechts der Fluss mit Blick auf das portugiesische Ufer, ...

... links ein riesiger schöner Park. Die Straße dient eigentlich nur zum Parken der Park- und Flussbesucher ...

... und die gab es aufgrund des Wetters nur ganz vereinzelt.

18./19.09. Salvaterra de Miño - Trado 47 km

Sonne gab es nur minutenweise - Schauer, Blitz und Donner haben uns vom Besuch der historischen Altstadt abgehalten, deren Mauer wir bei der Weiterfahrt am nächsten Morgen von der portugiesischen Seite des Rio Miño (portugiesisch: Rio Minho) aus fotografiert haben.

Weshalb hier auf dem Fluss Miño keine Schiffe fahren lässt das Bild erahnen, das wir heute morgen einige Kilometer flussaufwärts aufgenommen haben.

Bei bewölktem und regnerischem Wetter verbringen wir einen ruhigen Tag auf dem Wohnmobilstellplatz Aldea Valiño in Trado direkt neben einem Weinberg. Der dunkle Kasten auf dem Foto rechts im Schatten enthält die perfekte V+E-Anlage.

Morgennebel in den Tälern bleibt uns auch an den Folgetagen erhalten, ermöglicht uns aber sehr schöne Aufnahmen kurz nach Sonnenaufgang. Das Wetter bessert sich wieder, auch wenn es auf diesem und den nächsten Fotos noch nicht so aussieht.

19./20.09. Trado - (Ribadavia) - Barral/ Encoro de Castrelo de Miño 36 km

Geplant war heute ein Besuch in der Altstadt von Ribadavia, dem Zentrum der Weinbauregion Ribeiro. Aber es ist zwar trocken aber stark bewölkt und wir finden nicht sofort einen Parkplatz. Einen Stadtbummel machen und draußen auf einer Terrasse den Magen mit festen und flüssigen Spezialitäten der Region füllen macht bei schönem Wetter mehr Spaß! Deshalb fahren wir weiter ...

... und bemerken zwei Besonderheiten dieses Weinanbaugebietes: Erstens sehen wir sehr oft diese "Mischkultur" von weißem und rotem Wein.

Zweitens fallen uns mehrfach solche Gestelle auf - da macht die Weinlese doch Spaß!

Ein Landschaftsbild mit Wolken und Nebel kann mal ganz schön sein ...

... aber wir sind auch nicht böse darüber, dass sich die Sonne wieder häufiger blicken lässt als wir diesen 1a-Parkplatz am Miño-Stausee in Barral entdecken. Vor uns die Weinberge ...

... und hinter uns der Encoro de Castrelo de Miño mit einem festen Fußweg am Ufer.

In den Bergen bilden sich zwar wieder dunkle Wolken aber wir bleiben für den Rest des Tages von Regen verschont und danach dominiert wieder "Sonne pur" das Wetter für die letzten 9 Tage unseres Aufenthalts in Galicien.

20./21.09. Barral/ Encoro de Castrelo de Miño - (Ribadavia) - Rio Avia - (Ourense) - Allariz - Verin (Monterrei) 161 km

Heute ist wieder so ein Tag aus der Kategorie "Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt"!

Wir verlassen unseren schönen Platz am See und fahren auf der Südostseite am Stausee entlang.

Landschaft, Weinberge, Wetter und Sicht lassen keine Wünsche offen. Schön, dann fahren wir heute auf der Nordwestseite des Sees zurück und holen den gestern ausgefallenen Besuch von Ribadavia nach. Wenige Kilometer vor Ribadavia sehen wir im dichten Nebel kaum die Fahrbahnmarkierungen - bis dieser Nebel verschwindet können noch Stunden vergehen. Wieder keine guten Bedingungen für Stadtbummel und Essen gehen!

So wenden wir uns im Tal des Rio Avia aufwärts und bald haben wir den Nebel unter uns gelassen. Gelegentlich sehen wir "Weintransporter", aber im vollen Gange ist die Weinlese hier noch nicht.

Durch winzige Dörfer führt die Strecke und dann geraten wir ins Verkehrchaos der Stadt O Carballiño nordwestlich von Ourense. Aufgrund eines Festes sind hier etliche Straßen gesperrt, eine Umleitungsbeschilderung ist nicht zu sehen und unser Navi will uns immer wieder in die "Fiesta-Straßen" schicken. Letztlich finden wir die Autobahn in Richtung Ourense - nichts wie drauf und weg!

Nun gut, dann fahren wir heute in die schöne Stadt Allariz, da gibt es im Zentrum sicherlich ein schönes Terrassen-Restaurant (Hunde dürfen in Spanien in der Regel nicht mit ins Restaurant, deshalb suchen wir immer "Außengastronomie"). Der Parkplatzbeschilderung folgend finden wir ganz nah am Zentrum einen fast leeren ebenen Parkplatz - alles ruhig, perfekt zum Bleiben nach einem leckeren Mittagessen mit Wein! Über diese alte Brücke geht es ins Zentrum ...

... mit engen Gassen und Treppen.

Einheitliche Altstadthäuser bestimmen das Bild, nur Menschen sieht man kaum. Es wird doch irgendwo einen zentralen Platz geben mit Kneipen und Restaurants?

Hier ist der zentrale Altstadt-Platz an einer Kirche, bunte Bänder flattern im Wind und hier sitzen sogar DREI Menschen. EIN Restaurant gibt es hier auch - ohne Außenterrasse! Geschäfte haben teilweise geschlossen, teilweise geöffnet - nur in wenigen sieht man Menschen. An einer verkehrsreichen Straße gibt es auch Restaurants mit Außen-Sitzplätzen, nein danke!

Eine so weite Tour hatten wir zwar heute garnicht geplant aber dann fahren wir eben weiter nach Verin ins Zentrum der Weinbauregion Monterrei im Südosten Galiciens. Hier an der Zufahrt zur Burg Monterrei gibt es einen kleinen Schotterplatz, da halten wir erstmal an. Weiter oben gibt es genug Platz für zig Fahrzeuge aber es kommen nur wenige im Laufe des Nachmittags.

"Die bedeutendste Festung" Galiciens ist anscheinend kein sehr beliebtes Touristenziel.

Auf einem äußeren Ring kann man das Gelände umrunden.

Falls heute Nacht die Portugiesen angreifen - die Kanonen sind sicherlich verteidigungsbereit! Aber wo sind die Soldaten?

Ins innere der Anlage kommt man zur Zeit nicht, die Großbaustelle ist durch Bauzäune abgesperrt.

Aber schon der Außenring der Burg Monterrei bietet einen perfekten Rundumblick auf das südostgalicische Bergland. Im Norden liegt auf 1700 m Höhe das Skigebiet Manzaneda - noch ohne Schnee :-)

Etwas unterhalb der Burg befindet sich eine Pousada (Hotel) ...

... und im Tal des Rio Támega liegt von Bergen umgeben die Stadt Verin.

Nach all den für uns ungewöhnlichen Anbaumethoden in den bisher besuchten Weinregionen Galiciens fühlen wir uns hier in Monterrei jetzt wie in Deutschland. Ordentlich "in Reih und Glied" stehen die Weinstöcke, keine Pergolen wie bei Cambados, keine Mischkultur und keine Gestelle wie in Ribeiro.

Unter "unserer Burg" liegt das Weingut Terra do Gargalo ...

und lockt mich zum Besuch - Gaby und Bella wollen oben bleiben.

So bleibt dann als Ergebnis meiner Sucht - das Ziel hoch oben vor Augen - ...

... die "Beute" allein nach oben zu schleppen. Für heute reicht es danach - nach dem Wandern, meine ich :-)

Hier geht es zum 8. Teil dieses Reiseberichtes.

Hier geht es zur Gesamtübersicht/ Kurzfassung dieses Reiseberichtes.

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