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Vom Flatruet-Pass nach Högvålen und Dalarna - viel Wasser, viele Rentiere und die ersten Anzeichen des Herbstes

Teil 17 von 18: Mit dem Wohnmobil durch Lappland 16.06. bis 07.09.2016

Von der höchstgelegenen Pass-Straße Schwedens fahren wir zum höchstgelegenen Dorf. Wir werden von Rentieren eingekreist bevor wir weiterfahren nach Dalarna. Hier gibt es nochmal viel Natur mit stehendem, fließendem und rauschendem Wasser und das letzte Nordlicht dieser Reise.

Flatruet - Hede - Lossen - Funäsdalen - Högvålen - Grövelsjön/ Dalarna - Idre - Mörkret - Bornåsjön 24.08. bis 01.09.2016

24./25.08. Flatruet - Hede - Sonfjället Nationalpark - Hede - Lossen 244 km

Am Mittwochmorgen starten wir am Flatruet-Parkplatz. Auf dem Weg nach Hede entdecken wir einen schönen Rastplatz an einem See.

Wir umrunden den Sonfjället Nationalpark und halten kurz auf diesem kleinen Parkplatz an einem Fluss.

Hier wollen wir bleiben, der Campingbus steht schon auf Keilen. Da bemerken wir den Schwarm winziger Insekten um uns herum. Vor denen schützt kein Mückengitter, wir wollen aber unsere Wohnung auf Rädern nicht mit ihnen teilen.

Wir fahren deshalb zurück nach Westen und verbringen die Nacht am Lossen bei Funäsdalen.

25. bis 28.08. Lossen - Funäsdalen - Högvålen 60 km

Dann geht es der Sonne entgegen nach Högvålen, Schwedens höchstgelegenem Dorf. Auf der Straße nach Idre sollte man gut aufpassen wenn man einen naturnahen Übernachtungsplatz sucht. Auf beiden Seiten der Straße gibt es teilweise etwas versteckt schöne Parkplätze. Der Link zu Google Maps zeigt einen etwas größeren asphaltierten Parkplatz an der Strecke.

Hier zeigen die Birken teilweise schon herbstliches Gelb.

Diese Hochebene mit ihren Seeen und Flüssen lieben wir ganz besonders.

Hier möchten wir euch N258, P308, R084 und eine noch namenlose Verwandte vorstellen. Bella und wir kommen garnicht zur Ruhe. Auf allen Seiten sind immer wieder Rentiere direkt neben unserem Campingbus unterwegs - wie schön auf allen Seiten den freien Ausblick aus unserem Campingbus zu haben.

Sogar beim Ohren kratzen können wir R084 beobachten. :-) —

28. bis 30.08. Högvålen - Grövelsjön/ Dalarna - Örrtjärnarna 112 km

Nach drei Tagen verlassen wir den schönen Platz bei Högvålen. Über die Piste nach Idre kommen wir an vielen Stromschnellen und einigen ausgewiesenen Übernachtungsplätzen (Lägerplats) vorbei.

Wir fahren von Idre nach Nordwesten. In Storsätern überrascht uns "das volle Programm" an der Kapelle. Volles Programm herrscht am Sonntagmorgen auch an den Wanderparkplätzen von Grövelsjön - sie sind rappelvoll.

So folgen wir der Empfehlung des WOMO-Führers Süd-Schweden zum Parkplatz am See von Orrtjärnarna.

Ein rauschender Bach fließt neben unserem Platz ...

... durch den Urwald.

Große Flächen sind mit Islandmoos und anderen Flechten bedeckt.

Am Montagabend gibt es einen schönen Regenbogen, ...

... da steht unser Blauer Löwe fast Kopf vor Freude.

30.08. bis 01.09. Örrtjärnarna - Idre - Mörkret - Bornåsjön 88 km

Nach einem Großeinkauf in Idre geht es über eine gute Piste durch Mörkret am Fuluälven entlang. Einige schöne Plätze gibt es am Fluss aber umgeben von hohen Bäumen. Wir brauchen doch freie Sicht zum Nordlicht gucken!

"Alien Attack - They want their planet back"! Was sollte besser zu dem Bild passen als dieser Song der schwedischen Band S.P.O.C.K.?

Die freie Sicht finden wir auf "unserem" Platz am Bornåsjön, hier waren wir schon 2013 und 2015 - jedesmal konnten wir hier Nordlicht sehen.

Also ich - La Bella di Sardegna - muss Euch sagen: Diese Reise ist verdammt anstrengend! Erst wird es wochenlang nicht dunkel - das hat meinen Hunde-Biorhythmus total durcheinander gebracht. Nun sind die Nächte wieder normal - aber meine Menschen nicht. Sobald es dunkel wird laufen sie mit der Kamera draußen rum, reden ständig von Nordlicht und "ist nicht" und "doch da, guck mal". Ich freu mich schon auf die Rückkehr nach Lippe und die Winterreise zu den netten Marokkanern. Jetzt will ich nur noch Ruhe haben und schlafen.

Leider können wir auf Bellas Klagen keine Rücksicht nehmen. Es wird gut sichtbares Nordlicht bis Südskandinavien angekündigt, leider auch viele Wolken. Die Wolkenprognose trifft zu, und die Nordlichtprognose? Nun ja, kurze Momente über den Bäumen ist es zu erkennen. Die folgenden Bilder zeigen die karge Foto-Ausbeute. Aber es war echt spannend die kurzen Lichterscheinungen in den Wolkenlücken über dem Horizont zu entdecken.

Also von Pilzen hab ich absolut keine Ahnung! Aber soviele dicht bei dicht wie in Bornåsjön hab ich noch nie gesehn. Ich finde allerdings die meisten sehen nicht appetitlich aus.

Ich würde zum Essen die mit den hellen Tupfen bevorzugen - das Auge isst schließlich auch mit! :-)

Eulen, Kormorane, Schwäne und Seeadler gibt es zum Abschluss unserer Reise im ehemaligen Süd-Skandinavien und

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