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Mit dem Wohnmobil im Thüringer Wald und auf dem Hohen Meißner zwischen Saale und Werra vom 22. bis 25.05.2009

Das letzte Wochenende im Mai 2009 haben wir genutzt, um ein uns bisher unbekanntes Gebiet mit dem Reisemobil zu erkunden, den Thüringer Wald. Kurz nach der Wiedervereinigung Deutschlands hatten wir Erfurt, Eisenach und die Wartburg besucht (Wohnmobilstellplätze siehe Reisemobil International Bordatlas ).Im Januar 2009 ist im WoMo-Verlag von Reinhard Schulz das Buch Mit dem Wohnmobil nach Thüringen neu erschienen.

Der Thüringer Wald und das Werra-Tal auf dem Gebiet der früheren DDR waren uns bisher aber unbekannt. Wir sind von Süden über die A 71 aus Richtung Schweinfurt eingereist und haben die Autobahn an der Abfahrt Meiningen verlassen.

Einer der beiden ausgeschilderten Wohnmobilstellplätze von Meiningen liegt nördlich des Zentrums am Rande des Parkplatzes Volkshaus/ Theater direkt an der Werra.

Sehr schön angelegt wurden die 5 Stellplätze an der Stadtmauer von Themar in ruhiger Lage direkt an der Werra mit V+E-Anlage. Leider waren alle Plätze belegt und so konnten wir nicht hierbleiben.

In Hildburghausen wurden am Rande eines normalen Parkplatzes 3 Stellplätze für Wohnmobile ausgeschildert. Allerdings sind es Parkbuchten in üblicher PKW-Größe und somit nur für 2 Campingbusse und nicht für größere Womos geeignet.

Wir überqueren die bewaldeten Höhen im südlichen Thüringer Wald und fahren nach Lauscha, das für die Herstellung und den Verkauf von Weihnachtskugeln und seine Glasbläser bekannt ist. An der viel befahrenen Durchgangsstraße gibt es zahlreiche entsprechende Läden und die Möglichkeit, Glasbläsern bei der Arbeit zuzusehen.

Der im Bordatlas als Wohnmobilstellplatz genannte Parkplatz am Ortsrand liegt zwar ruhig, ist aufgrund des Gefälles aber kaum zum Übernachten geeignet.

Es gibt viele schön erhaltene Häuser in dem für diesen Teil Thüringens typischen Baustil.

Das Ortsbild von Lauscha insgesamt sowie ...

... die Durchgangsstraße mit dem schmalen und dringend sanierungsbedürftigen Bürgersteig laden aber nicht zu einem längeren Aufenthalt ein.

Wir fahren deshalb über den Thüringer Wald nordwärts und übernachten auf einem riesigen Parkplatz direkt an der Saale in Rudolstadt.

Vom Parkplatz an der Saale erreicht man über eine Fußgängerbrücke in wenigen Minuten die Altstadt von Rudolstadt.

Bei der Stadtbesichtigung am nächsten morgen ist es schwierig, die schönen Häuser aufs Bild zu bekommen, denn es ist Altstadtfest und die Bühnen und Stände verdecken viele schöne Fassaden dieser hübschen Stadt.

Überragt wird Rudolstadt von Schloß Heidecksburg, ...

... das man in wenigen Minuten vom Stadtzentrum aus zu Fuß erreicht.

Von hier hat man einen wunderschönen Ausblick auf Rudolstadt im Saale-Tal und die bewaldeten Hügel am Nordrand des Thüringer Waldes.

Von Rudolstadt fahren wir nach Westen über eine Höhenstraße, die weite Ausblicke über den Thüringer Wald ermöglicht, da die Berge hier kaum bewaldet sind. Unser Tagesziel ist der Große Inselsberg südöstlich von Eisenach. Wir sind überrascht von der tollen Aussicht und den hier noch gelb leuchtenden Rapsfeldern in der Ebene nördlich vom Gebirge, denn in unserer Heimat Lippe ist der Raps längst verblüht.

Wie erwartet herrscht an diesem Samstagnachmittag viel Ausflugsverkehr am Gipfelrestaurant. Aber innerhalb der Woche bietet sich der Parkplatz auch als ruhiger Übernachtungsplatz mit phantastischer Fernsicht an und für das leibliche Wohl sorgt mit landestypischer Küche zu zivilen Preisen das Restaurant neben dem Parkplatz.

Wir wählen für die Übernachtung den Parkplatz am Badezentrum "Tabbs" in dem sehr schönen kleinen Badeort Tabarz. Etwa 300 m vom Parkplatz entfernt liegt die Endstation der Waldbahn Gotha, mit deren Linie 4 man von hier zum Hauptbahnhof Gotha fahren kann. Folglich ist dieser Wohnmobilstellplatz auch für einen Stadtbummel in Gotha die ideale Ausgangsbasis.

Unser 3. Sol y Sombra Campingbus von BavariaCamp erscheint uns riesig, da er ca. 40 cm länger ist als der zweite. Dabei wirkt er auf diesem Bild vom Stellplatz in Tabarz wie ein Winzling im Vergleich mit den Dickschiffen.

Tabarz hat uns ganz hervorragend gefallen! Dieser Ort war uns bisher völlig unbekannt, obwohl es ein alter Badeort ist, wie wir bei unserem Besuch gelernt haben. Unzählige sehr schöne Häuser, ...

... der kleine Park im Zentrum mit liebevoller Bepflanzung, ...

... und die zahlreichen Bäume und blühende Rhododendren haben uns total begeistert.

Nicht nur die katholische Kapelle sondern auch die evangelische Kirche laden zu Gottesdiensten ein. Für das leibliche Wohl gibt es etliche Restaurants mit landestypischer Küche, ein Asia-Restaurant neben der evangelischen Kirche, eine Pizzeria und ein Pizza-/ Döner-Taxi, mit dem man sich die warme Mahlzeit zum Wohnmobilstellplatz bringen lassen kann.

Am Sonntagmorgen verlassen wir Tabarz in der Überzeugung, das wir den Ort bald wieder besuchen werden. Ziel des Tages ist der Hohe Meißner. Wir fahren durch das Werra-Tal nördlich von Eisenach und sind überrascht von dem sehr schön gelegenen Wohnmobilstellplatz in Treffurt direkt an der Werra. Sowohl Tabarz wie auch Treffurt hätten wir ohne den Reisemobil International Bordatlas vielleicht nie kennengelernt.

Vom Stellplatz aus sieht man die Burg Normannstein, die den Ort weithin sichtbar überragt.

Weitere Wohnmobil-Stellplätze an der Werra sowie Bilder von Stadt- und Natur-Wanderungen gibt es auf unseren Seiten von der Werra-Tour im Frühjahr 2010.

Heute wollen wir aber zum Gipfel des Hohen Meißner. Schon mehrmals hat hier ein Wochenendausflug geendet und so auch diesmal. Wir lassen uns am Sonntagabend von der hervorragenden Küche im Gasthof "Hoher Meißner" verwöhnen. Gegen 20:00 Uhr verlassen die letzten Gäste den Gipfel und wir genießen mit einem Glas Rotwein die Einsamkeit ...

...und die tolle Aussicht auf dem Parkplatz. Am Montagmorgen nach ruhiger Nacht (die Meißner-Hexe hat uns nichts Böses getan und nicht in der Nachtruhe gestört) machen wir noch eine ca. 2-stündige Wanderung auf dem Rundweg 6 ...

... vorbei am Kalbe-See ...

... und den Frau-Holle-Teichen.

Auf dem großen leeren Parkplatz an den Ski-Loipen erholen wir uns von der Wanderung, bevor wir die Heimfahrt antreten und nach ca. 170 km wieder in Bad Salzuflen ankommen.

Zur besseren Orientierung: Eine Deutschlandkarte mit Links zu unseren Berichten aus Deutschland und den Nachbarländern sowie gedruckten Wohnmobilführern und Stellplatzverzeichnissen

promobil Stellplatz-Atlanten

Jährlich im Januar erscheint eine neue Ausgabe des Reisemobil International Bordatlas, den wir immer an Bord haben:

Reisemobil International Bordatlas

Deutschland und Europa

Hier gibt es weitere interessante Seiten zum Thema Wohnmobil Listinus Toplisten und Reiseberichte: Listinus Toplisten

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