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Mit dem Wohnmobil in Süd-Frankreich - Provence, Camargue und Cote d´Azur, Mittelmeer und Gebirge

Zwischen der spanischen Grenze und Marseille gibt es etliche offizielle und freie Wohnmobilstellplätze direkt an der Mittelmeerküste. Östlich von Marseille an der Cote d`Azur muß man dann allerdings auf das Hinterland ausweichen. Balken zwischen 1,90 m und 2,10 m Höhe an den Parkplatzzufahrten und Verbotsschilder machen es in fast allen Orten unmöglich, nur mehrere Stunden für einen Stadtbummel oder Strandbesuch zu parken, geschweige denn zu übernachten.

Wir beschreiben hier alle uns bekannten Plätzen von West nach Ost.

Bei Fahrten nach Spanien haben wir mehrfach einen großen Schotterplatz direkt hinter dem Strand in Leucate-Plage genutzt. Es ist kein ausgeschilderter Platz, aber es gibt keine Verbotsschilder und im Mai kam morgens regelmäßig der Bäcker um die zahlreichen Besucher mit Brot und Kuchen zu versorgen und beim Frühstück schaut man direkt aufs Mittelmeer!

Einen offiziellen Stellplatz gibt es in Gruissan-Plage. Im Sommerhalbjahr ist er gebührenpflichtig.

Südlich von Arles erreicht man nach einer Fahrt durch die Camargue direkt am Mittelmeer diesen riesigen offiziellen Stellplatz am Plage Est (Strand östlich des Ortes) in Stes.Maries-de-la-Mer. Normalerweise ist er gebührenpflichtig. Im November 2004 wurde nicht kassiert und die Entsorgungsstation war gesperrt.

Fast vom Wasser umschlossen zwischen Mittelmeer und Binnenseen steht man auf diesem Schotterplatz mit Blick auf Schwäne und Flamingos am Plage de Piemanson ca.10 km südlich von Salin de Giraud. Im Ort gibt es eine ausgeschilderte Ver- und Entsorgungsstation. Die Fahrt zum Strand vorbei an riesigen "Salzdünen" durch die Salzseen ist ein besonderes Erlebnis.

Einen offiziellen Stellplatz mit VE-Station für ca. 100 Wohnmobile nur durch einen Fußweg vom Meer (Felsstrand) getrennt gibt es am Hafen in Carro, etwa 30 km westlich von Marseille. Damit sich die Schranke zum Stellplatz öffnet, muß man die Gebühr von 4,60 Euro (Dezember 2004) genau passend einwerfen!

Diesen Platz am Straßenrand direkt am Meer haben wir einige Kilometer östlich von Carro bei Tamaris entdeckt. Die Straße endet nach wenigen Metern auf einem schiefen Schotterplatz, also kein Autoverkehr des nachts.

Einen herrlichen Blick aufs Mittelmeer aus ca. 300 m Höhe bietet dieser kleine Parkplatz in der Nähe des Leuchtturmes von La Ciotat. Etwa auf halber Strecke zwischen Marseille und Toulon - zwischen Cassis und La Ciotat - gibt es einen kleinen Höhenzug mit Steilküste am Meer, über den die "Routes des Cretes" führt. Diese Panoramastrecke ist ab beiden Orten ausgeschildert und es gibt etliche Aussichtspunkte mit kleinen Parkplätzen. Auf dem Höhenzug gibt es eine Abzweigung nach Südosten ohne Hinweisschild, die nach wenigen Hundert Metern am Leuchtturm und dem obigen Parkplatz endet.

Ab hier bis zur italienischen Grenze war dann praktisch Schluß mit Stellplätzen in Meeresnähe! Hier die Erfahrungen im Einzelnen:

Am Hafen von Bormes-les-Mimosas gibt es zwar eine VE-Station, aber alle Parkplätze sind mit Balken versperrt. Lediglich direkt an der Straße (Sackgasse) zur "Capitainerie" gibt es einige normale PKW-Parkplätze ohne Verbotsschild, die allerdings fast alle besetzt waren und nur für kleine WoMos geeignet sind.

Dank Stellplatztipp in Promobil hatten wir allerdings ein anderes Ziel für die Übernachtung:

Den großen offiziellen Wohnmobilstellplatz in Ramatuelle am Strand "Bonne Terrasse" wenige Kilometer südlich von St.Tropez. Dank guter Beschilderung erreichten wir ihn kurz vor Sonnenuntergang - und standen vor der zugeschütteten Zufahrt. Zwischen Straße, Müllcontainern, Erdhaufen und Steinen hätten zwar 2 WoMos stehen können - aber wir sind frustiert weitergefahren.

Wie auch einige andere WoMo-Besatzungen haben wir dann auf diesem riesigen Parkplatz wenige Kilometer nördlich am Plage de Pampelonne übernachtet - trotz Schranke. Wie die anderen sind auch wir unter Missachtung diverser Verbotsschilder durch die Ausfahrt auf den Platz gefahren. Eigentlich machen wir sowas nicht, aber bei einbrechender Dunkelheit vor einem ausgeschilderten aber gesperrten Platz stehen ohne legale Alternative weit und breit ist auch nicht die feine französische Art!

Wohl auch nicht ganz legal haben sich andere über die Spur für Busse auf den Parkplatz am Hafen von St.Tropez begeben, wie sich bei der Weiterfahrt am nächsten Morgen zeigte.

Einen der wenigen offiziellen Stellplätze an der Cote d´Azur soll es in Frejus an der Strecke nach Frejus-Plage an einer Polizeistation geben. Wir haben zwar die Beschilderung zu einer Polizeistation entdeckt, einen großen Parkplatz und direkt davor eine VE-Station. Allerdings stand auf dem Parkplatz kein einziges WoMo und an der Zufahrt ein Schild mit durchgestrichenem WoMo - was wir nicht als Zeichen für einen Wohnmobilstellplatz interpretiert haben.

Uns ist nicht bekannt, daß es auf der weiteren Strecke bis zur italienischen Grenze noch Wohnmobilstellplätze gibt. Allerdings haben wir zwischen St. Tropez und Frejus in Ste.Maxime von der Küstenstraße aus direkt hinter einem Geschäftshaus einen Platz mit etwa 15 WoMos gesehen. Möglicherweise gibt es hier also eine legale Übernachtungsmöglichkeit.

Westlich vom Cannes sind wir dann in Richtung Grasse ins Hinterland abgebogen, wo man wieder auf jedem beliebigen Parkplatz halten und auch übernachten kann.

In La Bastide - einem kleinen Dörfchen im Gebirge auf etwa 1000 m Höhe - findet man in Nähe des Dorfparkplatzes sogar eine VE-Station.

Zur Übernachtung sind wir auf den ausgeschilderten Parkplatz unterhalb des mittelalterlichen Dörfchens Trigance in der Nähe des Grand Canyon de Verdon gefahren. Der Parkplatz ist allerdings so schief, daß es auch mit Keilen nicht möglich ist, den Wagen einigermaßen waagerecht zu stellen. Wir sind deshalb über den Feldweg noch etwa 100 m weitergefahren und haben uns auf die ebene Schotterwiese neben den Tennisplatz (!) gestellt. Abgesehen von dem Dorf mit seiner Burgruine lädt ein Rundwanderweg an diesem Parkplatz mit ausführlichen Beschreibungen an Sträuchern und Bäumen hier zu einer Naturerkundung ein.

Nach phantastischen Ausblicken in den Grand Canyon de Verdon sind wir über Castellane weiter in die Seealpen gefahren. Von der Durchgangsstraße in Richtung Grasse haben wir noch den ausgeschilderten WoMo-Stellplatz fotografiert.

Ruhige Übernachtungsplätze bietet die Zufahrt zum Schigebiet Greolieres-les-Neiges auf ca.1400 m Höhe, dessen Talstation Anfang Dezember 2004 allerdings noch unterhalb der Schneegrenze lag.

Von einem Aussichtspunkt mit kleinem Parkplatz an der Straße nach Greolieres-les-Neiges hat man allerdings einen herrlichen Blick auf die höheren schneebedeckten Gipfel im Norden.

Über den Col de Vence sind wir dann wieder in Richtung Cote d´Azur gefahren und haben in Menton kurz vor der italienischen Grenze noch eine Stadtrundfahrt gemacht. Verbotsschilder für Wohnmobile am Straßenrand und an allen Zufahrten Richtung Meer und Hafen, die allerdings am Sonntagnachmittag von unzähligen überwiegend italienischen Wohnmobilen zugeparkt waren. Wir wollten allerdings nicht das Risiko einer Übernachtung mit Polizeibesuch eingehen und haben die wohnmobilfeindliche Cote d´Azur in Richtung Italien verlassen, wo wir mit offenen Armen bzw. einem ausreichenden Angebot an Wohnmobilstellplätzen an der Blumen-Riviera empfangen wurden.

Diese Stellplätze zeigen wir in Wort und Bild auf dieser Seite.

Zur besseren Orientierung: Eine Frankreichkarte mit Links zu unseren Berichten aus Frankreich sowie gedruckten Wohnmobilführern und Stellplatzverzeichnissen

Leider haben wir die Tour ausnahmsweise ohne die bewährten Führer aus dem WoMo-Verlag gemacht, was sicher nicht nochmal passiert. Mit den Büchern an Bord wäre unsere Südfrankreichtour wohl etwas erfolgreicher verlaufen, wie wir inzwischen wissen:

Wohnmobilführer Provence - Cote d´Azur

Hier die entsprechenden Werke für die Fortsetzung der Reise nach Italien:

Mit dem Wohnmobil durch Ligurien

Mit dem Wohnmobil durchs Piemont und das Aosta-Tal

Wer hingegen vor oder nach der Reise durch die Provence die nördlichere und/oder westlichere Region Frankreichs erforschen möchte, benötigt die Informationen für Languedoc/ Roussillon bzw. die Pyrenäen:

Mit dem Wohnmobil durch Languedoc und Roussillon

Südfrankreich - zwischen Rhone und Pyrenäen

Mit dem Wohnmobil durch die Pyrenäen

Französischer Stellplatzatlas

Guide officiel des aires de service camping-cars

Als Frankreich-Reiseatlas verwenden und empfehlen wir den sehr genauen Michelin Frankreich Straßen- und Reiseatlas 1 : 200 000. Mautpflichtige und mautfreie Autobahnen werden darin durch unterschiedlich-farbige Entfernungsangaben dargestellt.

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Hier gibt es weitere interessante Seiten zum Thema Wohnmobil Listinus Toplisten und Reiseberichte: Listinus Toplisten

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