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Radtouren und Wandern in Schleswig-Holstein - Teil 2:

Im Naturpark Hüttener Berge und am Nord-Ostsee-Kanal

Nach den Wanderungen zwischen Schlei und Flensburger Förde sowie der "Dombesteigung" in Schleswig (siehe unsere Seite Wanderungen und Radtouren in Schleswig-Holstein -Teil 1 - Flensburger Förde, Schlei, Schleswig) wollen wir uns nun an die Bezwingung der Gipfel in Deutschlands nördlichstem Gebirge machen im Naturpark Hüttener Berge.

Wie schon an der Schlei hilft uns dabei wieder der Wanderführer von Christine Goldhammer (siehe Wanderführer und Karten Naturpark Hüttener Berge). In ihrem Buch werden 21 Rundwanderungen zwischen Schlei, Eckernförder Bucht und Nord-Ostsee-Kanal im Naturpark "Hüttener Berge" und Umland detailliert beschrieben.

Von Schleswig fahren wir in das kleine Dorf Fellhorst und starten hier wie im Wanderführer beschrieben auf nicht gekennzeichneten Wegen die Rundwanderung Nr. 8 zum Tütenberg.

Nach dem Aufstieg auf verschlungenen Wegen durch Wälder und Wiesen erscheint wie beschrieben zunächst die Radarstation von Brekendorf im Blickfeld ...

... und kurz danach erreicht man den höchsten Punkt der Wanderung mit dem herrlichen Panormablick. Im Osten sieht man das Getreidesilo von Eckernförde und rechts davon die Eckernförder Bucht. Mit bloßem Auge erkennen wir ein Schiff auf der Ostsee, hier im verkleinerten Bild unserer einfachen Digitalkamera kaum am rechten Bildrand wahrnehmbar.

Und hier, wie im Teil 1 unseres Berichtes angekündigt, der Blick auf Schleswig mit dem Wikingerturm links, dem Fernsehturm fast in der Mitte und dem Turm des Schleswiger Domes, von dem wir am Vormittag solch einen tollen Blick auf die Stadt und die Schlei bis hier zu den Gipfeln der Hüttener Berge hatten.

Wir machen noch einen Umweg durch die schöne grüne Hügellandschaft ...

... und erreichen nach knapp 2 Stunden unseren Campingbus am Straßenrand in Fellhorst.

Nach Turmbesteigung in Schleswig und Gebirgswanderung am Tütenberg ist eine Pause "dran". Geplant war es anders, aber plötzlich sehen wir während der Weiterfahrt einen Wegweiser zum Café-Restaurant "Aschberg-Stuben". Eigentlich wollten wir diesen Gipfel am nächsten Tag von unten erwandern, aber nun siegt die Faulheit und wir fahren zu Kaffee und Kuchen zum Parkplatz dieses nördlichsten Bergrestaurants Deutschlands. Von hier sehen wir wieder die Radarstation und das Gebiet der eben beschriebenen Wanderung.

Vom Resturantparkplatz aus schaut man auf den südöstlich vom Gipfel gelegenen Wittensee.

Etwas Bewegung gönnen wir uns aber doch noch, nämlich zum wenige Schritte vom Resturant entfernten Bismarck-Denkmal. Die Wege um und auf den Aschberg werden natürlich auch im Wanderführer von Christine Goldhammer mit den schönsten Aussichtspunkten genau beschrieben und zur Zeit der Rapsblüte werden wir mal die noch unbekannten Strecken in dieser Region erwandern.

Mit einem Blick auf den "Bergbauernhof" in Richtung Ostsee verabschieden wir uns aus diesem kleinen "Gebirge" ...

...und fahren an den Nord-Ostsee-Kanal. Hier kommen nicht nur "zum Greifen nah" die Traumschiffe an unserem Übernachtungsplatz vorbei (siehe unsere Seite Kreuzfahrtschiffe zwischen Hamburg und Kiel), sondern auch ein alter Raddampfer ...

... viele Frachtschiffe wie Container-Frachter, ...

... die sich an dieser Ausweichstelle begegnen.

Und da wenige Tage vor unserer Reise in Rostock die "Hanse-Sail" stattfand, sehen wir auch noch einige ältere Schiffe auf der Rückfahrt, ...

... die auch ohne Ausweichstelle durch den Kanal kommen.

Immer in unserer Nähe sind während des Aufenthalts hier am Kanal diese schönen Wasservögel, die wir zunächst nicht identifizieren können - hier ein Foto aus der geöffneten Schiebetür. Inzwischen haben wir das Rätsel wohl gelöst: Wenn uns nicht alles täuscht, sind es Nilgänse, die hier "etwas" nördlich ihrer ursprünglichen Heimat ein neues Zuhause gefunden haben.

Aber die Landschaft und die Kultur auf beiden Seiten des Kanals bieten soviel - da sollte man sich mal von Schiffen und Gänsen lösen und zu Fuß oder mit dem Fahrrad das Hinterland erforschen. Auch hier hilft der Wanderführer von Christine Goldhammer weiter, nämlich mit der Rundwanderung 2 ab Sehestedt.

Um den Kanal und sein Hinterland weiter kennenzulernen, ist natürlich eine Radwanderkarte Nord-Ostsee-Kanal nützlich.

Wenn man dann mit offenen Augen durch die Landschaft wandert oder radelt, findet man sicher manche Sehenswürdigkeit, wie diesen Baum. Was daran sehenswert ist? Das erkennt man, wenn man ihm näher kommt - und aus der richtigen Richtung auf ihn zugeht oder -fährt ...

... er hat ein Gesicht!

Ein Gesicht haben auch diese furchterregenden Gestalten - man kann es unter dem zotteligen Fell nur schwer erkennen.

Das fällt bei diesen Artgenossen schon leichter. Im Vordergrund sieht man keinen Teich und keinen Fluss, sondern einen Kanal. Der Nord-Ostsee-Kanal ist es nicht, soviel ist sicher.

Hier führt eine Brücke über den Kanal ...

... und Informationstafeln verraten, dass es sich um eine Schleuse handelt - und um den Eiderkanal, gebaut 1774 bis 1784. Dieser "Schleswig-Holsteinische Kanal" verband die Obereider mit der Kieler Förde und war damit die erste Wasserverbindung zwischen Nord- und Ostsee, also ein Vorgänger vom Nord-Ostsee-Kanal.

Heute fahren keine Schiffe mehr auf dem erhaltenen bzw. restaurierten Abschnitt des Kanals sondern diese Schwan-Familie zieht ruhig und ungestört ihre Bahn.

Immer wieder erfreuen wir uns am Anblick der schönen reetgedeckten Häuser, ...

... bevor wir einen "Sprung" nach Westen in die schöne kleine Hafenstadt Glückstadt an der Elbe machen.

Weitere Fotos aus Glückstadt und von Wohnmobil-Stellplätzen an der Elbe gibt es auf unserer Seite Wohnmobil-Stellplätze an der Elbe zwischen Hamburg und Cuxhaven.

Hier gibt es weitere interessante Reiseberichte Listinus Toplisten und Seiten zum Thema Wohnmobil Listinus Toplisten

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