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Radtouren und Wandern in Schleswig-Holstein - Teil 1:

Zwischen Schlei, Ostsee und Flensburger Förde

Der Wohnnmobil-Stellplatz von Maasholm liegt direkt neben dem Jachthafen an der Schlei.

Von hier erreicht man mit wenigen Schritten die Haupteinkaufstraße mit Supermarkt, Bäckerei und Restaurants ...

... sowie den typischen kleinen Häusern in diesem ursprünglichen Fischerdorf an der Schlei.

Von dem niedrigen Deich am Wohnmobil-Stellplatz blickt man über den nordöstlichsten Teil der Schlei zur schmalen Landzunge, die die Schlei hier von der Ostsee trennt. Die weißen Punkte am Horizont sind Segelboote auf der Ostsee.

Vom Ort erreicht man in ca. 30 Minuten zu Fuß den Ostseestrand.

Der niedrige Deich bietet ein Fülle von blühenden Wildblumen in vielen Farben. Auf gekennzeichneten Wander- und Radwegen (die teilweise nebeneinander verlaufen, was sowohl für Radfahrer wie Wanderer sehr angenehm wäre, wenn sich alle Radfahrer an die ausdrückliche Beschilderung halten würden) erreicht man nach ca. 1 1/2 Stunden Fußmarsch wieder den Wohnmobil-Stellplatz in Maasholm.

Die Rad- und Wanderkarte Schlei: Schleswig - Kappeln, Angeln - Schwansen: mit Ausflugszielen, Einkehr- & Freizeittipps zeigt alle Wege dieser Region und so kann man die Touren zu Fuß oder mit dem Fahrrad beliebig verlängern oder verkürzen.

Von Maasholm machen wir einen "Sprung" nach Wackerballig an der Flensburger Förde. Auch hier führt einer der zahlreichen gekennzeichneten Wander- und Radwege direkt am Wohnmobilstellplatz vorbei und bietet den Einstieg in das dichte Wegenetz zwischen Flensburger Förde/ Geltinger Bucht, Ostsee und Schlei. Auch diese Region ist in der obengenannten Karte enthalten.

Sobald man die von Gräben durchzogenen Wiesen und Felder bei Wackerballig verlässt ...

...wird die von der Eiszeit geformte wellige Landschaft sichtbar.

Nach Durchqueren eines Waldes erreicht man den Westrand vom "Geltinger Noor", das zum Naturschutzgebiet "Geltinger Birk" gehört.

Dies Gebiet ist ein Paradies für Wasservögel, wie dies Foto von der Mittagswanderung ...

... und dieses vom Abendspaziergang nach Birk-Nack zeigen.

Birk-Nack bildet den nördlichsten Punkt des Naturschutzgebietes "Geltinger Birk" und den "Eingang" von der Ostsee zur Flensburger Förde mit dem Blick auf die dänische Küste im Hintergrund..

Uns hat diese Landschaft sehr gut gefallen und ausgerüstet mit unserer Wanderkarte ...

...wollen wir den nächsten Urlaub hier verbringen, wenn die Rapsfelder am Horizont im blühenden Zustand gelb statt wie jetzt im abgeernteten Zustand grau leuchten.

Auch die Schlei steht dann natürlich wieder auf dem Reiseplan, wo uns jetzt im August überall die blühenden Vorgärten an den reetgedeckten Häusern mit ihrer Farbenpracht erfreuen.

Wir sind jetzt auf der Südseite der Schlei, wo uns die mehrfach erwähnte Wanderkarte zu kleinen Badestellen ...

... und umgestürzten Bäumen an der Steilküste führt. Hier kommt auch unser Wanderführer von Christine Goldhammer (siehe Wanderführer und Karten Naturpark Hüttener Berge) zum Einsatz. In ihrem Buch werden 21 Rundwanderungen zwischen Schlei, Eckernförder Bucht und Nord-Ostsee-Kanal im Naturpark "Hüttener Berge" und Umland detailliert beschrieben. Die beiden nördlichsten Touren im Buch sind die Rundwanderungen 9 und 11, die am Südufer der Schlei unter anderem an solchen Stellen vorbeiführen, wo man die Kraft der Verbindung von Sturm und Wasser an diesem "Ostseefjord" sehen kann, der jetzt bei leichtem Wind so friedlich und harmlos wirkt. Die Schlei ist also ein Meeresarm und kein Fluss, wie man unter anderem bei wikipedia auf http://de.wikipedia.org/wiki/Schlei erfahren kann.

Nach soviel Natur wollen wir nun etwas Stadtluft schnuppern und besuchen Schleswig, mitten in Schleswig-Holstein und trotzdem in gewisser Weise an der Ostsee, weil sie durch die Schlei über 40 km mit ihr verbunden ist. Wir besichtigen zunächst den sehr schön gelegenen Wohnmobil-Stellplatz am Hafen, bleiben aber nicht zur Übernachtung dort, weil wir heute noch eine Gebirgstour vor uns haben - dazu später mehr. In der Nähe von Hafen und Dom darf man 2 Stunden mit Parkscheibe gebührenfrei parken und das machen wir. So gehen wir zuerst in den Dom, wo wir das obige Schild entdecken.

Nach den Wanderungen der letzten Tage sind wir gut zu Fuß, da kann doch die Warnung "Schaffen Sie das ???" nicht schrecken. Nun, die 241 Stufen gehen doch ganz schön "in die Beine", ...

... aber der Ausblick von der durch Scheiben windgeschützten Plattform entschädigt für die Mühe und die 1,50 Euro, die als Spende für den Aufstieg erbeten werden. (Der Dom mit seinem Altar aus Eichenholz aus dem 16. Jahrhundert ist natürlich unbedingt besuchenswert, wurde von uns innen aber nicht fotografiert.)

42 km von der Ostsee entfernt endet hier der Fjord am Wikingerturm von Schleswig.

Nach Süden blickt man auf den Hafen und sieht ganz hinten am Horizont das nächste Ziel unserer Reise, die Gipfel der Hüttener Berge.

Südöstlich vom Dom schaut man auf die Altstadt Schleswigs mit der alten Fischersiedlung Holm ...

... mit ihren schönen alten guterhaltenen Häusern, ...

... die sich auf "runden" Straßen ...

...um einen kleinen Friedhof mit Kapelle gruppieren.

Vorbei an blühenden Sträuchern, Stauden und Blumen vor den hübschen Häusern ...

... führt unser Stadtspaziergang letztlich wieder an die Schlei. Wir beenden unsere Stadtbesichtigung - jetzt geht`s erstmal weiter ins Gebirge zur angekündigten Bergwanderung mit Fernblicken vom Gipfel - von dort sehen wir auch wieder den Wikingerturm und den Schleswiger Dom - und dann an den Nord-Ostsee-Kanal, wo uns nicht nur einige Traumschiffe "über den Weg schwimmen":

Wandern und Radtouren in Schleswig-Holstein - Teil 2 - Naturpark Hüttener Berge, Nord-Ostsee-Kanal

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