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Hier geht es zum 1.Teil dieses Reiseberichtes mit dem Inhaltsverzeichnis

Reisebericht: Mit dem Wohnmobil von Zeeland durch Flandern in die Normandie 17.06. bis 09.07.2012

Teil 4 von 9: Seine - Deauville - Cotentin-Halbinsel 26. bis 28.06.2012

26./27.06.2012 La Mailleraye/Seine - Deauville - Ouistreham - Bernières-sur-Mer 138 km

Nieselregen begleitet uns von der Seine nach Deauville, wo wir dem WOMO-Führer (Tour 7 Platz 30) zum offiziellen Wohnmobil-Stellplatz folgen. Der Beschreibung "Der offizielle Stellplatz ist - gelinde ausgedrückt - eine Katastrophe." können wir nur zustimmen. Immerhin gibt es kostenlos Wasser nicht nur aus den Wolken sondern auch aus dem Wasserhahn.

Wir erkunden noch den im WOMO-Führer genannten "informellen" Platz am Yachthafen. Der sieht doch wesentlich ansprechender aus. Aufgrund des grauen Wetter setzen wir heute unsere Fahrt nach Westen fort, ...

kommen aber bei wesentlich schönerem Wetter zum Ende unserer Reise durch die Normandie hierher zurück und berichten darüber im Teil 8 unseres Reiseberichtes.

Laut Stellplatzatlas-Europa gibt es einen Wohnmobil-Stellplatz in Merville-Franceville im Boulevard Wattier, der nach dem Sat.-Bild auf Google Maps evtl. sogar einen freien Blick aufs Meer bieten könnte. Da, wo wir ihn am westlichen Rand der Straße vermutet haben, steht aber jetzt ein Gebäude und alle anderen Parkplätzen sind nur für PKW erlaubt.

So folgen wir dem WOMO-Führer auf Tour 8 zum Platz 36 in Ouistreham, wo "direkt nebenan die Fähre nach England ablegt" und "die Schiffe mit unzähligen Fahrzeugen be- oder entladen werden". Aus dieser Beschreibung hatten wir geschlossen, dem Hafenbetrieb vom Stellplatz aus zuschauen zu können. Das erweist sich aber als Irrtum, da die Sicht zum Hafen durch eine hohe Hecke versperrt wird.

Also fahren wir weiter zum Platz 37 in Bernières-sur-Mer und endlich haben wir Glück. Bei unserer Ankunft ist der Parkplatz frei ...

... und so können wir vom "Platz 1 A" aus dem Wohnmobil direkt auf den Strand schauen und beobachten ...

... wie hier die Boote zu Wasser gelassen ...

... und wieder an Land geholt werden.

Vom Parkplatz aus gesehen nach links darf man mit den Hunden an den Strand, nach rechts vor den Badehäuschen ist es verboten - was aber keinen Franzosen interessiert. Vor den weißen Häuschen liegen etliche "Entsorgungshäufchen" der Hunde.

In Bernières-sur-Mer steht das "möglicherweise erste am 6. Juni 1946 befreite Haus Frankreichs" und einige Fotos aus der Zeit zeigen das damalige Geschehen, ...

... zum Beispiel deutsche Kriegsgefangene vor diesem Haus im Juni 1944 auf dem Weg nach England.

27. bis 29.06.2012 Bernières-sur-Mer - Port-en-Bessin - Isigny-sur-Mer - Cotentin-Halbinsel 118 km

Am nächsten Tag steht als erstes die Besichtigung von Port-en-Bessin auf unserem Programm. Wir parken nicht auf dem im WOMO-Führer (Tour 8 Platz 40) genanten Wohnmobil-Stellplatz von Port-en-Bessin sondern gehen nach dem Einkauf beim Super-U an der Küstenstraße nur ca. 200 m direkt zum Hafen und Zentrum des kleinen Ortes.

Abgesehen von der kleinen Geschäftsstraße mit Andenkenläden und Restaurants ...

bildet der Hafen die Hauptattraktion. Im äußeren Bereich liegen die Boote auf dem Trocknen.

Im inneren Bereich des Hafens wird das Wasser durch ein Sperrwerk zurückgehalten. Hier liegen etliche Fischerboote in der Nähe der Fischhalle.

Port-en-Bessin ist ein wichtiger Fischereihafen bei dem man alles beobachten kann ...

... wie hier hier die Arbeit der Fischer an den langen Stahltrossen auf der "Reeperbahn".

Auch auf der Werft wird fleißig gearbeitet und wir sehen erstaunt, welchen Tiefgang diese Boote haben.

Der "Strand" von Port-en-Bessin würde uns auch bei blauem Himmel nicht zum Bleiben veranlassen und so fahren wir weiter ...

... zum "kuscheligen" Wohnmobil-Stellplatz von Isigny-sur-Mer. Diesen Hinweis verdanken wir dem Stellplatz-Atlas Reisemobilstellplätze Europa ...

... und sind begeistert von der idyllischen Lage des kostenlosen Platzes.

Besonders sehenswert ist Isigny-sur-Mer, wenn es bei Niedrigwasser weitgehend trocken liegt.

Am "Stadtstrand" warten die Enten auf die Flut.

Trotz der hübschen Häuser und der blumengeschmückten Brücken zieht es uns weiter, wir wollen wieder direkt ans Meer.

Solch einen Platz finden wir auch, indem wir einige Kilometer vor St-Vaast-la-Hougue in der Nähe eines landseits auf einem Hügel gelegenen Leuchtturms rechts in diese Straße meerwärts abbiegen.

Hier verbringen wir zwei schöne ruhige Tage mit Regina und Thomas, die wir bereits in La Mailleraye kennengelernt haben.

Über die Bucht hinweg haben wir die Festung "La Hougue" im Blick ...

... und können den Wechsel der Gezeiten von Niedrigwasser ...

... bis Hochwasser und umgekehrt beobachten.

Der Platz bietet sich auch gut als Ausgangsbasis für eine Radtour nach St.-Vaast-la-Hougue (machen Regina und Thomas) oder für Wanderungen auf dem Küstenwanderweg "Sentier Littoral" an.

Über letztere berichten wir in Teil 5 dieses Reiseberichtes.

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