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Reisebericht: Mit dem Wohnmobil durch Nordspanien / Galicien 23.08. bis 05.10. 2014

Teil 5 von 10: Durch den Westen Galiciens an der Costa da Morte von Arou bis zum Leuchtturm von Louro

Praia de Soesto - Arou - Praia de Reira/ Cabo Vilan - Praia de Nemiña/ Cabo Touriñan - Praia de Rostro - Carnota - Stausee Encoro da Fervenza - Leuchtturm/ Faro de Louro 10.09. bis 15.09.2014

Der wildeste Zipfel in Spaniens Nordwesten zieht uns immer wieder an - karge ans nordnorwegische Fjell erinnernde Landschaft,Vegetation, Strände, Wellen, Fels-Skulpturen. Nur wenige Kilometer landeinwärts bestimmen winzige Dörfer mit kleinbäuerlicher Landwirtschaft mit grünen Wiesen, Feldern und Kühen das Bild.

Hier geht es zur Gesamtübersicht/ Kurzfassung dieses Reiseberichtes.

10. bis 13.09. Praia de Soesto - Arou - Praia de Reira/ Cabo Vilan 35 km

Wer eine Reise durch Galicien macht ohne den "wilden" Nordwesten zwischen Laxe und Camariñas mit den Küstenorten Camelle, Arou und Santa Marina sowie dem Cabo Vilan zu besuchen hat einen ganz besonderen Teil des Landes verpasst! Man kann auch eine Reise mit geführten Wanderungen oder Radtouren unternehmen, die Galicien-Spezialistinnen Anette und Eva von Knulps Reisen haben entsprechende Angebote.

Ob bei Sonnenschein oder bei Sturm und Regen - zumindest eine Fahrt oder eine Wanderung über die Küstenpiste sollte man sich gönnen. Einige Parkplätze wie der auf der Karte markierte am Praia de Reira laden zur Übernachtung ein - sofern der Sturm nicht all zu heftig bläst.

Jetzt stehen Ginster und Heide in voller Blüte, farblich eine sehr schöne Kombination.

Keine Angst: Gegenverkehr gibt es fast nie und notfalls kann man über den "Bürgersteig" ausweichen - nur wenn zwei Fahrzeuge von je 2,50 m Breite sich begegnen könnte es eng werden :-)

Den Praia de Trece kann man nur zu Fuß erreichen - oder mit den Augen von der Piste hoch oben.

Wir bleiben am Praia de Reira mit Blick auf den Leuchtturm am Cabo Vilan - seit der ersten Galicienreise 1997 einer unserer Lieblingsplätze.

Der größte Strand ist über einen Holzsteg zu erreichen, sechs weitere über bequeme Trampelpfade.

Auch bei Eidechsen ist dieser Punkt beliebt - ca. 10 in verschiedenen Größen und Farben sehen wir auf 100 m Holzsteg zwischen Parkplatz und Strand.

Dieser grüne Pfeil nach rechts ist kein Wegweiser sondern so gewachsen ...

... und man darf hier auch kein X oder Kreuz von Menschenhand vermuten.

Auch diese Eisbär-Skulptur wurde nicht von Menschenhand geschaffen.

Was für ein schöner großer sitzender Hund mit Schlappohr, großer Nase und dunklen Augen hinter seinem Herrchen mit spitzem Kopf, Augen, Nase und Mund :-)

Mit solch einer Nase würde ich doch wohl Geld für einen Schönheits-Chirurgen ausgeben :-)

Danke für den Hinweis an Knulps Reisen, nach Evas Hinweis habe ich auch das küssende Paar gefunden.

Zufällig ist während unseres Aufenthalts in dieser Gegend Eva von Knulps Reisen mit einer Wandergruppe unterwegs, dahinten auf der Piste kommen die Wanderinnen auf der Etappe von Arou zum Cabo Vilan.

Sie wollen natürlich auch den Eisbären und die anderen Skulpturen am Strand bewundern. Das Ende ist nah! Die Wandergruppe muss weiter zum Leuchtturm am Cabo Vilan, um sich von dort zur Unterkunft bringen zu lassen.

Unsere Unterkunft steht hier und so können wir am Abend bei tiefstehender Sonne die Farben der Felsen und den Angler beobachten - der ist nun mal keine Skulptur sonndern ein lebendiger Mensch.

Dies ist nicht einfach nur eine Landschaftsaufnahme sondern Teil einer mittelalterlichen Wolfsfalle:

Zwei Mauern enden an diesem Loch, die Erklärung dazu gibt es u.a. in Englisch auf einer Info-Tafel an der Piste in der Nähe unseres Übernachtungs-Parkplatzes.

Nur wenn man dem Trampelpfad statt der Piste folgt sieht man die kleinen Buchten mit Sandsträndchen zwischen den Felsen.

Kleine und große Segelschiffe sowie Fischerboote sehen wir mehrmals, die großen Frachter machen einen großen Bogen um die Todesküste. Während der beiden ersten Tage erschließt sich uns der Begriff "Costa da Morte" allerdings nicht, das Meer ist platt wie wir es hier noch nie gesehen haben.

Erst am Tag vor der Weiterreise gibt sich der Atlantik so, wie wir ihn hier bisher nur kennen ...

... wobei diese Wellen noch zu der sanfteren Variante gehören.

13./14.09. Praia de Reira/ Cabo Vilan - Praia de Nemiña/ Cabo Touriñan 34 km

Wir fahren weiter südwärts in Richtung Kap Touriñan, dem westlichsten Punkt Galiciens und damit des spanischen Festlands. Am dortigen Leuchtturm waren wir schon zwei- oder dreimal und biegen deshalb einige Kilometer vorher ab zum Praia Nemiña.

Die katzen- und hundefreundlichen (auch davon haben wir hier 7 gesehen) Besitzer dieses Hauses bieten ihre Wiese am Strand für 4 Euro pro Tag incl. einer Nacht als Parkplatz an.

Auch wenn es aus dieser Perspektive bei Ebbe anders wirkt:

Im Vergleich mit anderen galicischen Stränden herrscht hier am sommerlichen Samstagnachmittag beinahe "Massentourismus". Nicht nur die üblichen Surfer ...

... sondern auch Beach-VolleyballerInnen gibt es vor unserer mobilen Ferienwohnung.

14./15.09. Praia de Nemiña/ Cabo Touriñan - Praia de Rostro - Carnota - Stausee Encoro da Fervenza - Leuchtturm/ Faro de Louro 153 km

Nach ca. 2 Wochen geht der atlantiknahe Teil unserer Reise bald zu Ende und das Wetter soll in den nächsten Tagen mehr wechselhaft statt sonnig und blau werden.

Eine Kostprobe des Wetterwechsels gibt es heute schon: Der Praia de Rostro einige Kilometer südlich unseres letzten Standorts zeigt sich am Sonntagmorgen grau statt sonnig.

Die Surfer auf diesem Parkplatz am Strand wird das aber nicht stören, solange die richtige Welle kommt.

Hinter der riesigen Bucht von Carnota fahren wir aufwärts ins Hügelland ...

... und werden innerhalb weniger Minuten zweimal durch Kuhherden ausgebremst - welch ein Kontrast zu den Stränden und den rauschenden Wellen.

Gerade haben die Rindviecher der ersten Herde "die Alm" (hallo Heidi von der :-) erreicht ...

... haben wir bei der nächsten "Ortsdurchfahrt" die nächsten vor uns, rechts im Bild ein galicientypischer Horreo (Getreidespeicher), im nächsten Teil des Reiseberichtes mehr dazu incl. Foto.

Am Stausee Encoro da Fervenza machen wir Mittagspause und beschließen, zur Übernachtung wieder an die Küste zum Leuchtturm von Louro zu fahren.

Auf dem Weg dorthin passieren wir eine Brücke über den Rio Xallas, deren Ursprung auf die Zeit der Römer zurückgeht. Einer ihrer wichtigsten Handelswege führte hier entlang.

Dies ist allerdings eine Rekonstruktion denn die Vorgängerin wurde bei einem Hochwasser 1989 zerstört.

Bei diesem Anblick des Rio Xallas kann man sich kaum vorstellen, welch reißender Strom hier zur Zeit der Schneeschmelze und nach heftigem Regen entstehen kann.

Wie oben bereits erwähnt endet unser Ausflug durchs landwirtschaftlich geprägte Hinterland heute am Leuchtturm von Louro an der Ria von Muros und Noia.

Hier geht es zum 6. Teil unseres Reiseberichtes

Hier geht es zur Gesamtübersicht/ Kurzfassung dieses Reiseberichtes.

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