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Mit dem Wohnmobil von der Schelde bis Saint-Valery-En-Caux - Teil 2 von 3

an Nordfrankreichs Kanalküste zwischen dem Cap Blanc Nez und Criél-Plage bei Le Treport in der Normandie

Den ersten Teil der Reise haben wir in Seeländisch-Flandern mit Schiffe gucken an der Schelde und am Kanal Terneuzen - Gent sowie in der alten Festungsstadt Hulst verbracht, wir berichten darüber in Wort und Bild in Teil 1 des Reiseberichtes auf dieser Seite.

Von dort geht es dann über die Autobahn nach Nordfrankreich an die Kanalküste, der Bericht folgt nach den Literaturhinweisen.

Nachtrag: Inzwischen ist im WOMO-Verlag der Wohnmobilführer

Mit dem Wohnmobil durch Nord-Frankreich erschienen.

Wer seine Reise in die Normandie und Bretagne fortsetzen möchte findet die dafür nötigen Informationen in den Wohnmobilführern Mit dem Wohnmobil durch die Normandie und Mit dem Wohnmobil durch die Bretagne.

Als Frankreich-Reiseatlas verwenden und empfehlen wir den sehr genauen Michelin Frankreich Straßen- und Reiseatlas. Mautpflichtige und mautfreie Autobahnen werden darin durch unterschiedlich-farbige Entfernungsangaben dargestellt.

03. bis 07.09.2010

Vom Cap Blanc Nez bis Criél-Plage bei Le Treport in der Normandie

Über dieAutobahn haben wir schnell Calais erreicht und fahren westlich davon ab auf die Küstenstraße nach Sangatte. Das Cap Blanc Nez lassen wir rechts liegen. Dort waren wir mehrmals, als man noch mit dem Wohnmobil oben bzw. an der Zufahrtstraße übernachten konnte. Wir wollen die nächste Nacht diesmal auf dem Schotterplatz in der Nähe des Leuchtturms am Cap Gris Nez verbringen. Aber hier erwartet und die erste Enttäuschung: Der Schotterplatz ist einer schön angelegten asphaltierten Parkplatzanlage gewichen und der Aufenthalt mit dem Wohnmobil nachts verboten.

So fahren wir weiter nach Süden bis der Entäuschung die positive Überraschung folgt:

Der Blick am Ortsrand von Ambleteuse nach Südosten zeigt eine Hügellandschaft mit Feldern, Bäumen und Häusern, die an das heimische Weserbergland erinnert.

Folgt man jedoch an dieser Stelle dem Wegweiser zum Aire Camping-Car (Wohnmobilstellplatz) in die Sackgasse Chemin de L`Estuaire ...

... entdeckt man ein ganz anderes Landschaftsbild! Ein Landwirt hat eine etwas huckelige Wiese zu einem Wohnmobilstellplatz mit traumhaftem Blick aufs Meer umfunktioniert, eine hervorragende Idee. Für 3 Euro pro Nacht darf man sich an diesem Ausblick erfreuen. Es gibt eine Mülltonne und man darf am Wohnhaus Wasser zapfen ohne zusätzliche Berechnung.

Vom Stellplatz sieht man das alte Fort am Ortsrand sowie die Häuser am Strandboulevard und natürlich Schiffe wie diesen Segler ...

... und die Fähre Dover - Boulogne sur Mer, ...

... wie ich meiner Favoritenseite www.marinetraffic.com entnehmen kann (mit der irischen Vodafone-Karte für 99 Cent/Tag, siehe unsere Seite Mobiles Internet unterwegs - Erfahrungen).

Weiter draußen auf dem Meer herrscht hier im Ärmelkanal Hochbetrieb, wie dieses Bild des Schiffsradars zeigt.

Da es etwas diesig ist kommen die Schiffe weiter draußen nicht ganz scharf vor die Linse aber auch so ist die Beobachtung aus dem Campingstuhl interessant und wir werden hier sicher mal in der kälteren Jahreszeit einige Tage verbringen.

Am frühen Sonntagmorgen herrscht am Strandboulevard von Ambleteuse gähnende Leere.

Aber in der Bucht neben dem alten Fort herrscht dichtes Gedränge: Anscheinend findet hier heute morgen ein Angelwettbewerb statt.

Wir folgen zunächst der Küstenstraße bis zum Ortseingang von Boulogne sur Mer. Hier entdecken wir etwas abseits der Straße diesen Wohnmobilstellplatz.

Großzügig angelegt mit Hecken unterteilt bieten die Stellplätze einen tollen Panoramablick auf die Hafeneinfahrt und die Stadt. Wenige Minuten nach dem Start in Ambleteuse könnte man in Versuchung kommen, hier den nächsten Übernachtungsstopp einzulegen. Aber wir wollen ja in die Normandie, diesen Teil der Kanalküste in Nordfrankreich können wir ja schnell mal wieder erreichen. Also fahren wir bei Boulogne sur Mer auf die Autobahn bis zur Abfahrt in der Nähe der Somme-Mündung.

Hier haben wir uns als nächstes Ziel den Leuchtturm bei Le Hourtel im Südwesten der Somme-Mündung ausgesucht und sind erstmal geschockt von den PKW- und Menschenmassen, die hier am Sonntagmittag unterwegs sind. Wir folgen den Schildern zum Wohnmobilstellplatz etwa einen Kilometer außerhalb des Getümmels mit Restaurants und Cafés. Dies ist aber nicht etwa der idyllische Stellplatz im Grünen - die Womos auf diesem Bild stehen am Straßenrand, da der offizielle gebührenfreie Stellplatz hinter Bäumen keinen Blick aufs Wasser bietet und trotzdem fast rappelvoll ist.

Auch der Kiesstrand bei grauem Himmel und plattem Wasser reizt uns nicht zum Bleiben, weder meerwärts ...

... noch landeinwärts. Abgeschreckt durch den Sonntagsausflugsverkehr lassen wir auch Le Treport rechts liegen, wo wir die Normandie und damit Tour 1 unseres Wohnmobilführers erreichen. Der Tourbeschreibung folgen wir einige Kilometer ...

bis zur Empfehlung "Wohnmobil-Stellplatz 96" und danken dem "Engel namens Jürgen" (= Autor Jürgen Engel) für diesen Super-Tipp! Ein gebührenfreier Stellplatz mit Blick auf die Felsen ...

... und nur durch die wenig befahrene Küstenstraße vom Meer getrennt, was will man mehr?

Bei der Ankunft am Sonntagmittag ist er noch ziemlich voll, ca. 60 oder 70 Womos. Wir finden aber ohne Probleme eine Lücke und im Laufe des Nachmittags und des nächsten Vormittags fahren fast alle Franzosen ab. Am Montagnachmittag zählen wir nur noch 16 Womos auf der großen Fläche, was wohl nicht nur an der aufgezogenen Bewölkung liegt.

Ob die Mauern der Grundstücksbegrenzung bei unserem nächsten Besuch wohl noch stehen?

Wir setzen unsere Reise fort in Richtung Le Havre und besuchen dabei Pourville-Plage, Sotteville, Veules-Les-Roses und Saint-Valery-En-Caux. Mehr darüber in Wort und Bild in Teil 3 dieses Reiseberichtes.

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