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Route H 3 / G 3 (gemäß Reisehandbuch): N´kob - Alnif - Tinjdad - Goulmima (Teil 1 von 1)

14. bis 17.02.2010

Fahrt von N´kob nach Goulmima zum Camping "Les Tamaris Chez Michele"

Wir kommen der Heimat schon etwas näher mit der Fahrt von N´kob nach Goulmima in Richtung Nordosten.

Blick auf Alnif aus Richtung Tazzarine - am Ortseingang vor dem Hotel biegen wir scharf nach links ab auf eine Piste vorbei an der Filiale der Banque Populaire.

Wenige Kilometer nördlich von Alnif werden wir von grünen Gärten überrascht.

Die ersten 14 km ab Alnif sind gut befahrbare Piste.

Nur "etwas" staubig ist es, wie ein Blick in den Rückspiegel zeigt.

Sehr gut zu befahren ist die Teerstraße, die sich dann bis zur Einmündung auf die N 10 zwischen Tinerhir und Tinjdad durch eine trockene Berglandschaft ...

... mit den von uns so geliebten unterschiedlich gefärbten Gesteinsschichten zieht.

Ja und dann? Dann erreichen wir in Goulmima Camping Les Tamaris Chez Michele! Einen Platz mit soviel Grün ...

... und solch riesigen durch Sträucher und Bäume markierten Stellplätzen haben wir seit langem nicht gehabt! Die Fläche abseits der eigentlichen Stellplätzen sieht zwar etwas "rumpelig" aus, aber es gibt warme Duschen und brauchbare Sanitäranlagen sowie eine Waschmaschine, die von einigen Campern intensiv genutzt wird.

Wer die vorherige Seite aufmerksam gelesen hat, weiss: Wir wollen hier den angekündigten Regentag "aussitzen" - keine gute Voraussetzung zum Wäsche trocknen. Aber hier fallen nur einige Tropfen in der Nacht und am Tag wechseln sich blauer Himmel und Wolken ab, abgesehen von einem kurzen Gewitter am Nachmittag.

Die meisten Lebensmittelgeschäfte liegen abseits der hier fotografierten Durchgangsstraße, auf der wir unsere Campingnachbarn nach ihrem günstigen Teppicheinkauf treffen.

Ein Phänomen, dass uns hier zum wiederholten Mal auffällt: Ob Brot und Kuchen, Obst und Gemüse, Fleisch und Fisch - fast immer betreiben Männer diese kleinen Läden. Aber Tele-Boutiquen, Läden zum Verkauf von Recharge-Karten für Handys und Copy-Shops werden überwiegend von Frauen betrieben. Hier in Goulmima kommen wir an nacheinander an vier derartigen Läden vorbei und jedesmal sitzen oder stehen nur Frauen als Verkäuferin davor oder darin. Sind marokkanische Männer mit High-Tech überfordert?

Nachdem wir von unserem Einkaufsbummel zurückgekehrt sind, klingelt das Telefon - Besuch kündigt sich an. Seit unserem Reisebeginn verfolgen einige Marokkofreunde unseren Reisebericht, die sich nach uns auf den Weg machen wollten. Dazu gehören ...

... Reiner (links) und Sylvia (rechts) aus Stuttgart. In Tinerhir hat unsere aktuelle Standortmeldung sie erreicht und sie machen sich auf nach Goulmima, um uns nach den E-Mail-Kontakten persönlich kennenzulernen. Das freut uns ganz gewaltig und wir verbringen zwei Tage gemeinsam mit vielen Gesprächen auf dem Camping Les Tamaris. Als kurz nach ihrer Ankunft das Gewitter aufkommt, können wir uns in den kleinen Aufenthaltsraum des Campingplatzes zurückziehen und beschließen, uns am Abend von der Französin Michele und ihrem Team bekochen zu lassen.

Pünktlich um 7 ist der Tisch gedeckt und wie man sieht, kann man hier auch Wein (und wer möchte Bier) zum Essen bekommen. Leider ist das Foto von Michele und ihrem Mitarbeiter misslungen - gerne hätten wir hier beide vorgestellt.

Der Preis für die Tajine Kefta ist zwar höher als in einem marokkanischen Fast-Food-Restaurant, die Portion aber auch mindestens doppelt so groß - und sehr lecker!

Auf dem Soukgelände vom Camping aus gesehen stadtauswärts ist am Dienstag "kleiner Markt", hier der Blick auf einen Gemüsestand.

Dieser nette Mann bittet Gaby ausdrücklich darum, mit seinem Eselgespann fotografiert zu werden und freut sich als "Belohnung" über die Auskunft, dass wir aus Deutschland kommen.

"School´s out" in Goulmima - wenn man solch einen Pulk von Radfahrern vor sich hat, wartet man als Autofahrer am besten, bis die sich in den Seitenstraßen verteilt haben.

Falls Sie über eine Suchmaschine oder einen externen Link direkt auf diese Seite gekommen sind: Hier gibt es den vollständigen Reisebericht "Überwintern in Marokko 2009/2010".

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