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Route J 2 (gemäß Reisehandbuch): Tiznit - Tafraout (Teil 1 von 1)

04. bis 07.02.2010

Fahrt von Tiznit durch grüne Täler nach Tafraout im Anti-Atlas

Wir fahren von Tiznit ostwärts in den Anti-Atlas: Soviel grün wir hier in den Tälern haben wir lange nicht gesehen.

Nach den Regenfällen der letzten Monate freuen sich die Landwirte der Region über üppiges Wachstum auf ihren Feldern.

Über ein recht gute Straße geht es aufwärts ...

... vorbei an den für diese Region Marokkos typischen schönen Häusern.

Je höher wir kommen, um so mehr blühende Mandelbäume sehen wir.

Diese Strecke waren wir auch am 30.12.2005 gefahren, haben viele Fotostopps gemacht und nicht einmal wurden wir dabei von einem Kind angesprochen. Und heute: An fast jedem interessanten Aussichtspunkt stehen sie und kommen scharenweise angelaufen, sobald man anhält. Auf dem Foto sieht man nur eins, 4 oder 5 stehen bei Gaby am Beifahrerfenster. So war es uns 2003 im Draa-Tal ergangen, wo wir diesmal bei keinem einzigen Stopp angesprochen wurden. Aber hier und heute am 52. Tag dieser Marokkoreise passiert uns das, wovon viele Marokkofahrer genervt sind auf einer Strecke, wo wir es nach unserer Erfahrung vom Dezember 2005 garnicht erwartet hatten.

Kann das jemand erklären: Auf der einen Strecke hat man diese Angewohnheit den Kinder komplett ausgetrieben (Draa-Tal), auf einer ganz anderen ist sie plötzlich "entstanden"?

Wir fahren weiter in Richtung Tafraout - die Vegetation nimmt wieder ab.

Zum Glück gibt es auf der schmalen Straße nur selten Gegenverkehr. Der nächste Schreck trifft uns vor Tafraout: Auf dem Campingplatz Taska ebenso wie auf dem neuen "Granit Rose" sehen wir schon von weitem WoMo an WoMo. Nein, nicht schon wieder! Wir halten beim neuen wo gleich Omar erscheint, der ehemaligen Verwalter des stadtnäheren Platzes "Trois Palmier", auf dem wir im Dezember 2005 übernachtet haben. Einige Lücken gäbe es noch, wir könnten aber auch auf der freien Fläche an der Straße direkt gegenüber der Einfahrt zum Campingplatz bleiben.

So richtig gefällt uns das nicht, wir fahren erstmal weiter zum altbekannten Platz - und der ist fast leer! Der Grund dafür: Nach dem Regen der Vortage hat ein großer Teil des Platzes unter Wasser gestanden, der klebrige Schlamm ist noch da.

Nach all den ätzenden Tagen vorher haben wir endlich mal Glück. Wir nehmen den trockenen Platz an der Mauer und genießen den freien Blick auf die verschiedenfarbigen Felsenberge.

Zwischen Sonnenaufgang ...

... und Sonnenuntergang ändern sich die Farben der Felsen - und auch die Belegung des Platzes. Am dritten Tag ist alles abgetrocknet und durchgeharkt worden und abends stehen rechts von uns Wohnmobil an Wohnmobil - nur die Mitte ist noch frei. Das die sich am nächsten Tag auch noch füllt, wollen wir nicht erleben.

So verabschieden wir uns von dem netten neuen Verwalter Mohamed Boualim ...

... und versorgen uns im nahegelegenen Stadtzentrum von Tafraout in den kleinen Geschäften noch mit frischem Hack- und Hühnerfleisch, Gemüse und anderen Lebensmitteln für die nächsten Tage.

Es gibt auch eine Alternative zu den ummauerten Campingplätzen. Zum einen kann man direkt neben dem Campingplatz "Trois Palmiers" auf einer Fläche stehen, die zum Campingplatz gehört und die Sanitäranlagen und Stromanschlüsse des Platzes nutzen zum gleichen Preis wie innerhalb der Mauern. Und dann gibt es noch eine riesige Fläche abseits hinter einem Bach, auf der man gegen eine Tagesbühr von 10 Dirham frei stehen kann. Das wirkte nach der Ankunft auf dem Campingplatz recht idyllisch unter den Palmen und wir hatten in Erwägung gezogen, am nächsten Tag nach Nutzung von warmer Dusche und Ausguss für die WoMo-Toilette des Campingplatzes dorthin "umzuziehen". Wie gut, dass wir es nicht getan haben. Dieser freie Platz dient den Einwohner und vor allem den Kindern von Tafraout als kostenloses Freilichtmuseum zum Studium der Lebensweise europäischer Camper. Kinder sahen wir fast ständig auf dem Platz ...

... und am Samstag waren ganze Großfamilien dort unterwegs. Ob schwarz- ...

... oder weiß-gewandet, groß oder klein - ein regelrechter Volksauflauf von überwiegend traditionell gekleideten MarokkanerInnen zwischen den Wohnmobilen und den mehr oder weniger bekleideten EuropäerInnen daneben. Daneben erscheint uns auch diese Art von Kulturaustausch - wobei wir persönlichen Kontakten zu Marokkanern sehr aufgeschlossen gegenüber stehen, wie die vorherigen Seiten dieses Reiseberichtes zeigen.

Falls Sie über eine Suchmaschine oder einen externen Link direkt auf diese Seite gekommen sind: Hier gibt es den vollständigen Reisebericht "Überwintern in Marokko 2009/2010".

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