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Marokko: Tanken - Einkaufen - Preise - Handeln - Betteln

Geld abheben: Fast jede Bankfiliale hat draussen einen Geldautomaten. Selbst in Kleinstädten konnten wir immer ohne Mühe mit unserer VISA-Karte Geld abheben. Man muß also keine grossen Euro-Beträge zum Wechseln mitnehmen.

Kreditkarten: VISA und Mastercard werden an vielen Tankstellen und den grossen Supermärkten ( Agadir, Rabat) akzeptiert. Mit unserer American-Express-Karte konnten wir nichts anfangen.

Tanken - Diesel-Preise: Ceuta 45 Cent, Melilla 35 Cent, Marokko umgerechnet ca. 57 Cent, West-Sahara ca. 27 Cent

Teppich-Handel: Nach langem Handeln haben wir den gewünschten Teppich in Meknes für ca. 45 % des ersten Angebotspreises gekauft - ob wir gut gehandelt haben und das repräsentativ ist können wir nicht beurteilen.

Tajine: In einem Geschäft mit Artikeln für Touristen bei Merzouga kostete ein grosser Tajine-Topf 100 Dirham. Alle Artikel waren mit Preisen ausgezeichnet, Handeln ausdrücklich nicht möglich. Der gleiche Topf kostete auf dem Markt in Sale 30 DH, ein kleinerer 15 DH. Im Nachbargeschäft in Sale wurden für die kleinen 12 DH verlangt, aber in deutlich schlechterer Qualität.

Fazit dieser und anderer Erfahrungen: Auf Märkten in touristisch kaum besuchten Städten wie Tata und Sale zahlt man einen Bruchteil dessen, was in touristisch erschlossenen Gebieten verlangt wird.

Märkte und Geschäfte: Alles was man zur Selbstversorgung braucht bekommt man auf den Märkten und in den kleinen Geschäften. Leckeres Fladenbrot (Standardpreis im ganzen Land 1 DH, nur in Rabat 1,10 DH), Obst, Gemüse, Gewürze, Marmelade, Honig, Fisch, Fleisch, Mineralwasser (auch mit Kohlensäure), Cola usw. Nur auf Schweinefleisch und alkoholische Getränke muß man verzichten oder einen der wenigen riesigen Supermärkte bei Agadir, Casablanca und Rabat ansteuern.

Auch wenn man selbst und/oder der Händler nicht französisch kann, mit Händen und Fingern klappt es irgendwie - siehe meine Beschreibung des Hühnchenkaufs in Tata im Reisebericht vom 20.12.2003.

Betteln: "Überall grüßen Kinder mit strahlendem Lächeln ´Bonjour, messjö´. Sobald man darauf antwortet, kommt wie aus der Pistole geschossen die Bitte nach Dirham, Bonbons, Kugelschreiber (stylo). Abgesehen davon, daß man eine Lastwagenladung voll bräuchte, um alle Kinder zu befriedigen, soll man keinesfalls Geld ohne Gegenleistung geben. Auf diese Weise lernen sie sonst, daß man so sehr leicht und vielmehr Geld verdienen kann, als z.B. ihr Vater in harter Arbeit, und vernachlässigen den Schulbesuch. ... Arbeitsunfähigen Bettlern und Blinden, die man auf den Strassen und vor Moscheen häufig antrifft, kann man dagegen genau wie die Einheimischen 1/2 bis 1 Dirham geben. Das Almosen geben ist einer der Grundpfeiler des Islam."

Zitat von Edith Kohlbach aus einem ihrer hervorragenden Reiseführer, siehe Literaturempfehlungen in unserem Reisebericht.

Wie in unserem Reisebericht beschrieben sind wir nur überraschend selten mit dem Problem bettelnder Kinder konfrontiert worden. Der Aussage von Edith Kohlbach stimmen wir voll zu und können nur davor warnen, diese Belästigungen durch Geschenke zu unterstützen. Es trägt sicher nicht zur positiven Entwicklung des Tourismus und des Wohlstandes in Marokko bei, sondern bewirkt das Gegenteil!

Hier gibt es unseren vollständigen Reisebericht.

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