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Vier Elche gleichzeitig, ein Gletscher, viele Inseln und viele Schiffe an der Küste von Helgeland in Nordnorwegen

Teil 13 von 18: Mit dem Wohnmobil durch Lappland 16.06. bis 07.09.2016

Vier Elchbullen mit Geweih auf einen Blick - das ist bisher der Höhepunkt dieser Reise mit dem Wohnmobil durch Nord-Norwegen. Vom Svartisen-Gletscher können wir trotz Bewölkung die Gletscherzunge sehen bevor wir auf der Küstenstraße 17 (Fv 17, früher Rv 17) durch Helgeland südwärts in die Nähe von Sandnessjoen fahren. Dabei können wir bei guter Sicht noch einen Blick auf das Schärengebiet zwischen der Küste, der Insel Lovund und dem Træna-Archipel werfen.

Langsanden - Sandhornøya - Svartisen-Gletscher - Polarkreis - Tonnes - Sandnessjoen 05.08. bis 10.08.2016

05. bis 08.08. Langsanden - Sandhornøya - Svartisen-Gletscher - Fähren Forøy/ Ågskardet und Jektvik/ Kilboghamn - Polarkreis - Tonnes 199 km

Am letzten Abend am Strand Langsanden auf Sandhornøya erleben wir nochmal einen schönen Sonnenuntergang, wieder mit anderen Farben als an den drei Abenden zuvor. Es ist immer wieder erstaunlich wie die tiefstehende Sonne die Farben der Felswand über uns ...

... und die unseres Wohnmobils verändert.

Je nach Sonnenstand verändern auch die Pflanzen, das Meer und die Wolken in kurzer Zeit ihre Farben.

Nach vier wunderschönen Strand- und Sonnentagen wollen wir die Insel Sandhornøya verlassen - zum Abschied zeigt sie sich stark bewölkt. Erstmal fahren wir jedoch zum Stellplatz mit V+E an der Nordwestseite der Insel.

Er wird vom Spar-Supermarkt betrieben der zwischen Bootshafen und Stellplatz liegt.

Dann wenden wir um östlich von Sandhornøya die Küstenstraße 17 zu erreichen. Wir kommen nur einige Kilometer weit: In einem Ort mit einzelnen Häusern sehen wir diese vierköpfige Männergruppe auf einer Wiese. Am letzten Samstag haben wir uns über drei Elche in zwei Stunden gefreut, jetzt sehen wir vier auf einen Blick. Erst schaut nur der kleinste in die Kamera als ich aussteige, die anderen traben davon.

Aber nach wenigen Schritten bleiben alle Elche stehen und gucken letztlich ...

... wie Kühe auf der Weide in die Kamera.


Zum Fotografieren verwende ich seit einigen Jahren die

Kameras aus der Panasonic-Serie Lumix FZ (Link führt zu Amazon).

Nach der FZ 150 verwende ich jetzt die FZ 300 und die FZ 1000. Die Bedienung ist für mich als Foto-Laien genau so einfach wie bei den kleinen Digicams vorher, die technische Ausstattung und die Zoom- und Makro-Fähigkeiten ermöglichen aber viel bessere Bilder.


Hier sieht man links ein weißes Haus, in der anderen Richtung steht das nächste nach knapp 100 Metern. Die Elche sind hier also den Anblick von Menschen gewöhnt.

Trotz bewölktem Himmel sehen wir die Zunge des Svartisen-Gletschers ...

... mit den Menschen darauf ...

... und davor. So kann man auch aus der Ferne erahnen wie riesig die Eismassen sind.

Von Forøy nehmen wir die Fähre nach Ågskardet (Fahrzeug bis 6 m incl. Fahrer 73 NOK, Erwachsener 30 NOK). Nach ca. 30 km Fahrt ab dem Anleger in Ågskardet erreichen wir die nächste Fähre in Jektvik. Eine Stunde dauert die Fahrt bis Kilboghamn und kostet 184 NOK für ein Fahrzeug bis 6 m incl. Fahrer und 59 NOK für jeden zusätzlichen Erwachsenen. Wir lassen die Insel Gjerdøya (?) mit dem ungewöhnlichen "Berg" rechts liegen.

Die Fähre nimmt Kurs nach Süden, in der Ferne sehen wir weitere ungewöhnliche Zipfelmützenberge.

Was soll uns dieser Globus sagen?

Wir überqueren mal wieder den Polarkreis, zum zweiten Mal auf dieser Reise in südlicher Richtung - diesmal auf einer Fähre.

Einige Kilometer nach dem Anlegen in Kilboghamn biegen wir rechts ab in Richtung Tonnes. Hier gibt es viele kleine Sandstrände aber leider keinen Übernachtungsplatz in deren Nähe. Am Hafen endet die Straße, wir kehren um und sehen dieses große Loch über den Häusern des kleinen Ortes - die Hellarhølæ.

Das war ein langer und ereignisreicher Tag heute und es ist schon nach 17 Uhr. Wir wollen nicht noch 75 Kilometer bis zum Rastplatz Hellåga an der Fv 17 fahren. So freuen wir uns über diesen glatten Felsen den die Natur direkt neben die Straße östlich von Tonnes gebaut hat :-).

Von und zu dem kleinen Ort fahren nur wenige Autos, Häuser sind hier nicht in der Nähe - wir stören niemand und uns stört niemand. So bleiben wir auch am nächsten Tag hier und freuen uns über den sonnigen Sonntag und die schöne Aussicht.

08. bis 10.08. Tonnes - Sjonafjord (Blick auf Lovund und Træna-Archipel ) - Fähre Nesna/ Levang - Leirbotn (Sandnessjoen) 126 km

Wenn es beim Blick vom Frühstückstisch so aussieht möchte man ja eigentlich sofort wieder die Campingstühle rausstellen. Aber wir wollen noch mehr von Skandinavien sehen und raffen uns nach zwei Übernachtungen und dem erholsamen Sonntag auf zur Weiterfahrt.

An der Straße 17 liegt direkt am Sjonafjord der Hellåga rasteplass mit V+E. Die V + E nutzen wir, die Picknickbänke auf dem Platz ...

... und auf den Felsen unten am Wasser nicht.

Wie das so ist mit den Fjorden: Erst fahren wir auf der Nordseite nach Osten, dann auf der Südseite wieder nach Westen. Schnell kommt man bei der Straßenführung nicht nach Süden. Schöne Fotomotive verzögern zusätzlich das Vorwärtskommen. Wie man sieht hängen landeinwärts die Wolken in den Bergen ...

... während in Richtung Küste der blaue Himmel lockt.

Ausnahmsweise führt die 17 auf der Südseite des Fjords mal hoch hinauf und bietet so einen schönen Blick auf die Nordmeerinseln. Auf den drei folgenden Bildern sieht man die Insel Lovund.

Und davor und dazwischen? Ganz viele total flache Inselchen. Wenn man genau hinschaut sieht man weiße und bunte Punkte - es gibt dort winzige Dörfer und auf einigen Mini-Inseln steht nur ein einzelnes Haus.

Hier sehen wir den Træna-Archipel - ganz weit draußen im Meer.

Solch einen Archipel wollen wir in den nächsten Tagen besuchen - die Gemeinden Dønna und Herøy mit 5158 Inseln (laut einer Website der beiden Gemeinden). Dazu müssen wir nach Sandnessjoen, von dort fahren die Schiffe zu den Inseln. Für einen Teil der Strecke auf der Küstenstraße 17 von Nesna nach Levang brauchen wir wieder die Fähre (Fahrzeug bis 6 m incl. Fahrer 107 NOK, Erwachsener 39 NOK).

Bevor wir zu den Insel reisen fahren wir zu einem ehemaligen Fähranleger in Leirbotn gegenüber von Sandnessjoen. Er stammt wahrscheinlich aus der Zeit vor dem Bau der Helgelandbrücke.

Wenn man sich nicht an einem LKW-Wrack und verrottenden Rohren auf dem großen Asphaltplatz stört ist dies ein 1a-Stellplatz ...

... mit Blüten in unseren Lieblingsfarben im Vorgarten.

Es gibt keine Anzeichen störender abendlicher Besucher (Bierdosen, Schnapsflaschen, Kondome, ...) und es kommen auch keine während unseres Aufenthalts. Solche "Besucher" mit denen man in Europa südlich der Ostsee auf "freien Plätzen" immer rechnen muss sind uns in Skandinavien noch NIE begegnet!

Das Fazit nach dem ersten Nachmittag und der ersten Nacht: Ein Superausblick und totale Ruhe. Ein Mann kam mit seinem PKW zum Angeln, drei Jungs gingen zum Anleger und wieder zurück und ein PKW drehte eine Runde und verschwand.

Krabbelt man auf den Wall neben unserem Stellplatz sieht man die Helgelandbrücke.

Kurz nach unserer Ankunft legt das Hurtigrutenschiff Vesterålen ab, einen Moment später die Fähre nach Dønna (hier im Bild hinter Bellas Kopf), alles schön durch die Heckfenster zu beobachten.

Um beide Schiffe gleichzeitig auf ein Bild zu bekommen gehe ich doch mal raus, links im Bild die höchsten Berge der Insel Dønna.

Aus dem linken Seitenfenster sieht man den Schiffsverkehr in und aus nördlicher Richtung. Da anscheinend alle Schiffe vor der Küste Norwegens diese Route im Schutz der Inseln nehmen sehen wir nicht nur Fähren sondern auch Frachtschiffe, die Hurtigruten-Schiffe und sogar das Kreuzfahrtschiff Europa vorbeifahren.

Durch das rechte Seitenfenster hat man den Anleger für die Versorgungsschiffe der Bohrinseln im Blick. Dieses ungewöhnliche Modell namens Skandi Skansen hat eine Landeplattform für Hubschrauber oben drauf.

Dichte Bewölkung und einzelne Schauer haben die Südnorweger am Dienstag von ihrem Regen noch für uns an der Küste des Nordens übrig gelassen. Wir bleiben auf dem ehemaligen Fähranleger in Leirbotn gegenüber von Sandnessjoen. Schiffe gucken ist bei jedem Wetter interessant - besonders wenn man eins der größten Schiffe der Hurtigrutenflotte wie die Richard With beim Manövrieren im Hafen beobachten kann.

Wenn mal ein Sonnenstrahl durch die Wolken blinzelt erzeugt er sofort faszinierende Bilder.

Weiter geht es mit unserem Besuch im Inselreich. Dabei sehen wir unter anderem ganz nah See-Otter, Schweinswale sowie einen Seeadler und zeigen sie

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