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Von der Nordkinn-Halbinsel über Porsangerfjord und Alta zum Øksfjord - von der Barentssee ans Nordmeer

Teil 7 von 18: Mit dem Wohnmobil durch Lappland 16.06. bis 07.09. 2016

Von den ersten vier Wochen unserer Reise konnten wir fast nur Bilder mit blauem Himmel zeigen. Jetzt im 7. Teil wird es mal grau bei der Weiterreise von Slettnes an die Westseite der Nordkinn-Halbinsel. So bleibt es auch auf dem Weg nach Süden und Westen über den Porsangerfjord an der Barentssee zum Alta- und Øksfjord am Nordmeer.

Nordkinn-Halbinsel - Børselvfjell - Porsangerfjord - Alta - Øksfjord 12. bis 15.07.2016

12./13.07. Nordkinn-Halbinsel Slettnes - Gamvik - Mehamn - Kjøllefjord - Skjøtningberg 80 km

Heute morgen werden wir von Nebel empfangen, in Gamvik machen wir deshalb nur ein Bild des Hafens und fahren weiter nach Mehamn.

Schöne Bilder gibt es trotzdem oder gerade deshalb von der Strecke zwischen beiden Gamvik und Mehamn.

Nach V+E, einkaufen und tanken in Mehamn fahren wir auf die Westseite der Nordkyn-Halbinsel nach Kjøllefjord. Plötzlich haben wir wieder klare Sicht, Orchideen wachsen am Straßenrand.

Die markanten Felsen der "Finnkirka" am Fjordeingang sind klar zu erkennen.

Der ehemalige Stellplatz am Hafen existiert leider nicht mehr. Dort befindet sich jetzt eine Baustelle.

Hier ein Blick von oben auf Kjøllefjord.

Kurz vor Kjøllefjord zeigt ein Wegweiser nach Norden "Skjøtningberg 11 km". Am Beginn der Piste warten einige Schnee-Scooter auf den nächsten Winter.

Durch die karge arktische Landschaft führt der schmale aber gute Schotterweg.

Nach etwa 10 km sieht man das Meer und es geht abwärts.

Wir überqueren den 71. Breitengrad und sehen im Hintergrund das ehemalige Fischerdorf Skjøtningberg, aufgegeben in den 70er Jahren. Die Häuser sind in gutem Zustand. Sie werden wie in Hamningberg als Sommerhäuser genutzt - aber wohl vor allem an Wochenenden denn wir sehen nur zwei Menschen und wenige an den Häusern parkende PKW. Wenn Hamningberg am Ende Europas liegt - wo liegt dann Skjøtningberg? :-)

In Strandnähe leuchtet der Friedhof in der plötzlich durchbrechenden Sonne.

Den Strand müsste mal jemand säubern - und wo sind Strandkörbe und Imbisswagen, ganz schlechter Service ist das hier :-).

Aber zur Selbstbedienung (?) hängt noch etwas Trockenfisch am Gestell.

Fischköppe gewünscht?

Die Piste endet an einer kleinen überwiegend schiefen Fläche. Mit Mühe könnten hier zwei kleine Wohnmobile übernachtungstauglichen Platz finden und noch drei bis vier PKW.

An diesem Platz beginnt laut Info-Tafel am Ortseingang die "angenehme und kurze Wanderung (2 km hin und zurück)" zur Höhle Svartholla.

Aufgrund meiner Knieprobleme gebe ich schon nach 100 Metern auf.

Zwischen den hohen Felsen verläuft der Weg.

Gaby erreicht fast die Höhle, scheut sich aber vorm Abseilen an der ca. 3 m hohen Steilwand kurz vor der Höhle. Auch sonst findet sie den Weg durch die Felsen an der Küste zwar interessant aber nicht unbedingt "angenehm".

13./14.07. Skjøtningberg -Børselvfjell - Siljan-Canyon - Roddines - Porsangerfjord 222 km

An einem grauen Tag verlassen wir Skjøtningberg und machen ein Sprung nach Süden. Vorbei an Zelten der Nomaden des Nordens ...

... haben wir mehrmals Rentiere vor uns auf der Straße.

Auch wenn es anders aussieht - hier im Vordergrund liegt ein Süßwasser-See, einige zig Meter höher als der Fjord!

Fjellüberquerungen wechseln sich ab mit Strecken an Fjorden, wir passieren einige Wasserfälle, den Siljan-Canyon und die Kieswälle von Roddines - bei unserer Reise 2011 hatten wir uns alles an dieser Strecke genauer angesehen.

Hier der Bericht von 2011 über den Canyon, die Kieswälle von Roddines (9) usw.:

http://www.camping-bus.de/Reiseberichte/Skandinavien-2011/6-Tana-Porsanger.html

Wie 2011 wählen wir für den Rest des Tages und die Nacht diesen Platz am Porsangerfjord.

14./15.07. Porsangerfjord - Alta - Øksfjord 303 km

Wir hatten geplant zwei oder drei Tage am Porsangerfjord zu bleiben aber die Wetterprognose rät zum Weiterfahren. Es regnet zunächst fast ununterbrochen, mal leicht, mal kräftig. So halten wir nur kurz um bei Lakselv die Rentiere bei Ebbe im Fjord zu fotografieren.

Nach zwei schönen Wochen verlassen wir bei Olderfjord die Barentssee mit ihren Fjordausläufern und erreichen nach gut einer Stunde am Altafjord die Nordmeer-Region. Ab Alta regnet es nicht mehr, die Fahrbahn ist trocken. Nach einem Großeinkauf in Alta fahren wir weiter an den Øksfjord. An der alten kaum befahrenen Straße nach Øksfjord die neben dem Tunnel verläuft finden wir einen schönen Ruheplatz.

Trotz dichter Wolken können wir einen Zipfel des Øksfjordgletschers sehen.

Bilder vom Øksfjordgletscher und seiner Umgebung bei Sonnenschein und blauem Himmel präsentieren wir

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