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Die einzig wahre Mitternachtssonne in Vardö und mit dem Wohnmobil ans Ende Europas nach Hamningberg an der Barentssee

Teil 4 von 18: Mit dem Wohnmobil durch Lappland 16.06. bis 07.09.2016

Die einzig wahre Mitternachtssonne gibt es in Vardö östlich der Varanger-Halbinsel und wir erleben sie live! Auf einer imposanten Küstenstraße fahren wir ans Ende Europas nach Hamningberg auf der Nordseite der Varanger-Halbinsel an der Barentssee entlang. Felsformationen wechseln sich ab mit traumhaften Sandstränden, fast vegetationslose Arktis mit einem grünen Flusstal.

Vardö - Sandfjordelva - Hamningberg 02. bis 05.07.2016

02./03.07. Vardö Mitternachtssonne

Die einzig wahre Mitternachtssonne gibt es in Vardø! Hier - und NUR hier! - steht die Sonne exakt um 12:00 Uhr Ortszeit MESZ am höchsten und um 24:00/00:00 Uhr am tiefsten, die Screenshots der empfehlenswerten App "LunaSolCal" zeigen es:

.

Wir haben wieder unglaubliches Glück mit dem Wetter und können trotz geringer Bewölkung die Wanderung der Sonne beobachten, hier die Mitternachtssonne genau um 24:00 Uhr fotogafiert. Sie steht wesentlich höher über dem Horizont als vor einer Woche in Gällivare.

Das Zeitraffervideo zeigt die Wanderung der Sonne über dem Horizont von 21:50 Uhr bis ca. 1:10 Uhr in 21 Sekunden:

Mitternachtssonne in Vardö

Hier wird unser Wohnmobil von der Mitternachtssonne angestrahlt ...

... und hier die Hafeneinfahrt und die Häuser auf der westlichen Seite der Insel.

Gegen 1 Uhr veranstalten die Möwen draußen einen Riesenlärm und stören unseren Schlaf.

03. - 05.07. Vardö - Barentssee-Küstenstraße - Sandfjordelva - Hamningberg 55 km

Am nächsten Morgen sagen wir "Auf Wiedersehen" zu Vardö und fahren am Hafen entlang zum Tunnel der die Inselstadt mit dem Festland verbindet.

Dabei passieren wir noch die "Bruthäuser" der Möwen.

Dann geht es in Richtung Hamningberg auf die unbedingt sehenswerte Strecke die überwiegend an der Barentssee entlangführt. Die ersten Kilometer führen über eine ebene grüne Fläche ...

... mit einigen Seeen.

Dann geht es abwärts zur Nordküste der Varanger-Halbinsel, an einigen Stellen sieht man noch geringe Schneereste.

Erstaunlich viele Hütten ...

... und Ferienhäuser gibt es teilweise direkt am Meer, ...

... teilweise mehr oder weniger versteckt in den Felsen.

Die Felslandschaft wechselt sich ab mit einigen weitgeschwungenen Buchten mit Sandstränden.

Nach einer kurzen ebenen Strecke in Strandnähe mit dieser alleinstehenden Hütte ...

... folgt wieder ein in die Felsküste gesprengter Abschnitt.

Die Straße führt etwa einen Kilometer landeinwärts.

Wir blicken zurück in Richtung Osten ...

... und erreichen ein "Pässchen" von vielleicht 100 m über NN mit dem Grenzschild der Kommune Batsfjord.

Wieso gehört Hamningberg zur Kommune Batsfjord obwohl es zu diesem Ort im Westen der Varanger-Halbinsel keine direkte Straßenverbindung gibt? Solche anscheinend unsinnigen Grenzziehungen haben wir vor allem im Bereich zwischen Hammerfest und Tromsö schon mehrfach bemerkt. Der Grund: Die Besiedlung erfolgte von See her und der Verkehr vor dem Bau von Straßen zwischen den einzelnen Orten einer Kommune mit Booten. So ergeben sich Grenzen die beim Blick auf eine heutige Straßenkarte "komisch" erscheinen.

Vom "Pässchen" mit dem Grenzschild geht es wieder abwärts an die Barentssee, im Hintergrund sieht man die Häuser von Hamningberg als kleine helle Punkte.

Gaby will gerade eine Schneeprobe nehmen. Da erscheinen einige Rentiere auf dem Schneefeld oben rechts.

Ein Rentier kommt in dem Moment vom Strandspaziergang zurück.

Weiter geht es durch Felslandschaften ...

... und vorbei am Traumstrand des Sandfjorden bei Niedrigwasser.

Hinter der Brücke über den Sandfjordelva zeigt ein Wegweiser rechts nach Hamningberg 5 km.Wir biegen jedoch links ab und fahren an einigen Ferienhäusern vorbei durchs Tal des Sandfjordelva landeinwärts.Was für ein grünes Paradies in der Arktis!

Nach 4,4 km endet die Piste auf einem kleinen Schotterplatz im Tal, von hier führen Wanderwege nach Westen und Süden.

Eigentlich wollen wir hier bleiben. Aber beide Außenthermometer zeigen 28 Grad im Schatten, ein heißer Fönsturm fegt durchs Tal. Wir konnten es nicht glauben als die Wetterprognose für Hamningberg direkt an der Barentssee 24 Grad für Sonntag angekündigt hat. Jetzt glauben wir es!

Wir verlassen deshalb nach kurzem Aufenthalt das schöne Tal.

Warnung: Auch wenn man es auf den Fotos nicht sieht, es gibt einige sehr unebene Stellen auf der Piste. Für Wohnmobile mit wenig Bodenfreiheit erscheint uns der Weg ab dem letzten Ferienhaus zu riskant. Im Zweifel lieber hier parken und ein Stück zu Fuß weitergehen - für "Dickschiffe" ist das Tal ganz ungeeignet.

Dies Bild zeigt die Strecke ca. 4 km vor Hamningberg nachdem man die schöne Sandfjorden-Bucht passiert hat.

Biegt man um die "Nase" blickt man auf Dorf und Strand, ...

... links der von Wohnmobilen genutzte Parkplatz.

Rentiere stehen bei unserer Ankunft auf dem Felsrücken gegenüber des Parkplatzes.

Wir bleiben auf diesem Parkplatz ...

... obwohl es noch eine andere Übernachtungsmöglichkeit im Grünen etwas weiter westlich gibt. Darüber, über unsere Ortsbesichtigung von Hamningberg und die Rückfahrt über die Varanger-Küstenstraße mit weiteren Sehenswürdigkeiten berichten wir

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