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Reisebericht Teil 9 von 10:

Mit dem Wohnmobil durch Schleswig-Holstein und Dänemark im Juni/Juli 2010

FUR - für uns eine Trauminsel im Norden Dänemarks und ein besonderer Höhepunkt dieser Reise!

Der erste Stopp nach der Ankunft auf Fur: eine Enttäuschung! Wir fahren gezielt zum ersten im WoMo-Führer beschriebenen WoMo-Badeplatz und sehen gleich an der Zufahrt auf dem Pfosten rechts im Bild ein durchgestrichenes Wohnmobil. Wie schon mal erwähnt sind wir mit der Ausgabe 2005 unterwegs, da kann sich vieles geändert haben. Links am Rand der Zaun um die Kläranlage - die gab es damals auch wohl nicht. Na ja, die kleine Insel ( 22 qkm) haben wir rasch umrundet und wenn man hier nirgends mehr frei stehen darf versuchen wir unser Glück auf Salling, es ist ja noch früh am Morgen.

Um es vorweg zu nehmen: An allen anderen im WoMo-Führer beschriebenen Plätzen auf dieser Insel steht kein WoMo-Verbotsschild und auch nicht an den zahlreichen anderen Parkplätzen, die wir auf Fur ansteuern. Nur das mit dem "schnell umrundet" erweist sich aufgrund der abwechslungsreichen Landschaft, der herrlichen Ausblicke und der schmalen Straßen - teilweise Schotterpisten - als Irrtum, mit dem wir aber gut leben können!

Wir fahren vom Fähranleger im Süden kommend im Uhrzeigersinn um die Insel herum und machen die nächste Pause am "Gammel Havn" - ein alter inzwischen versandeter Hafen ...

... mit einem kleinen Ausstellungsraum, den man unentgeltich betreten darf.

Im Süden, Westen und Osten ist die Insel flach und so fallen auch die Strände sanft ab in den Limfjord.

Dann aber geht es ins Gebirge, wobei der von uns gewählte Weg im Nordwesten der Insel nicht wohnmobiltauglich ist, da es praktisch keine Ausweichplätze gibt - zum Glück auch keinen Gegenverkehr.

Breiter ist die "Fur-Höhenstraße" die die drei höchsten Erhebungen der Insel miteinander verbindet.

Von dort hat man einen perfekten Rundumblick über Fur, die riesige Wasserfläche des Limfjords im Norden, die kleine Insel Livo im Nordosten, Vesthimmerland im Osten, Salling im Süden und die große Insel Mors im Westen.

Wir haben gerade den höchsten "Berg", den 76 m hohen Stendal Hoje erreicht, als wir in der Ferne eine Staubwolke sehen:

Tatsächlich kommt ein Reisebus über die Schotterpiste um den Touristen diesen Höhepunkt der Insel zu präsentieren. Kaum zu glauben: Wir sehen an diesem Tag insgesamt drei Busse, u.a. einen aus Deutschland, die sich durch die engen Wege zu den schönsten Stellen der Insel kämpfen. Ansonsten ist sie aber touristisch kaum erschlossen: Vor allem im Osten gibt es einige weitläufige Ferienhaus-Siedlungen und im Westen den Campingplatz. Bei unserem Aufenthalt begegnen wir keinem einzigen Wohnmobil und fast keinem PKW mit deutschem Nummernschild - ein echter Geheimtipp für Naturliebhaber!

Wer allerdings mit einem staubfreien Wohnmobil von der Reise zurückkehren möchte, sollte Fur meiden wie dieses Bild von der Weiterfahrt über die trockene Schotterpiste zeigt.

Unterhalb des höchsten Gipfels liegen Moler-Steinbrüche, ...

... dieser Teil, der Bispehuen, wurde vom Abbau verschont.

Eine besondere Attraktion ist die Nordküste ...

... mit dem Strand ...

... unterhalb der Moler-Klippen. Links im Bild sieht man wieder die Insel Livo, die wir bereits auf der vorherigen Seite erwähnt haben.

Hier gibt es für Steine- und Muschelsammler alle Hände voll zu tun ...

... wie Gabys Ausbeute nach wenigen Minuten zeigt!

Übrigens - die Moler-Steine sind sehr leicht, sie schwimmen sogar auf dem Wasser! Erst wenn sie sich mit Wasser vollgesogen haben sinken sie nach einer Weile.

Leider haben wir bei unserer Ankunft am späten Vormittag nicht den idealen Sonnenstand, können uns nachmittags aber nicht aufraffen, nochmal dorthin zu fahren oder laufen.

Wie in vielen Teilen Nord-Dänemarks gibt es auch hier wieder überdimensionale Maulwurfshügel ...

... und wie bei allem, was irgendwie interessant ist stehen auch gleich wieder die Informationstafeln bereit, die die wahren Hintergünde erklären ...

... und zeigen.

Wie bereits eingangs erwähnt: Über die ganze Insel verteilt gibt es schöne Parkplätze ohne Verbotsschilder für Wohnmobile. Aber immer daran denken: Man darf dort parken, aber nirgends in Dänemark frei campen - also keine Stühle rausstellen, Markise ausfahren usw.!!!

Der nächste Parkplatz an der Nordküste, ein schöner Weg durch ein enges Tal ...

... an den Strand.

Weiter geht es hier mit Teil 10 unseres Reiseberichtes.

Hier beginnt unser Reisebericht Schleswig-Holstein und Dänemark mit Teil 1.

Mit dem Wohnmobil nach Dänemark

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