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01.03.2009 Cordoba

Für die Übernachtung in Cordoba nutzen wir den Campingplatz, denn einen Wohnmobilstellplatz gibt es hier wie fast überall in Spanien nicht und frei übernachten auf einem Parkplatz und das Wohnmobil während der Stadtbesichtigung unbeaufsichtigt stehen lassen erscheint uns in Großstädten generell zu gefährlich.

Von der Bushaltestelle am Bahnhof gelangen wir durch den Stadtpark in wenigen Minuten zu einer alten Stadtmauer mit einem Stadttor. Dahinter befinden wir uns schon im "Barrio de la Juderia", dem alten Judenviertel ...

... mit seinen engen Gassen. Andenkenläden, Cafés und Restaurants. Viele überwiegend spanische Sonntagsausflügler sind hier am heutigen Sonntag unterwegs.

In einer besonders engen Gasse ohne Geschäfte sind wir plötzlich die einzigen.

Wir umrunden zunächst die Mezquita mit ihren Toren, die im maurischen Stil erhalten wurden.

Vom Stadtzentrum aus gesehen auf der Rückseite der Mezquita fließt der Guadalquivir, über den hier die Fußgängerbrücke "Puente Romana" führt.

Geht man nicht über die Brücke sondern nach rechts Richtung Innenstadt warten neben einem der Eingänge der Mezquita Pferdegespanne auf Gäste, die Cordoba bei einer Droschkenfahrt kennenlernen möchten.

Wir gehen stattdessen in den Innenhof - den Orangenhof der Mezquita. Hier kaufen wir die Eintrittskarten ...

... und sind überwältig von den unzähligen Säulen in den von verschiedenen Kalifen nach und nach erweiterten Moschee von Cordoba.

Wie gut, dass man in Cordoba nach der Rückeroberung der Stadt durch die Christen wenigstens hier dies maurische Bauwerk nicht zerstört, sondern die christliche Kirche in die vorhandenen Gebäude hineingebaut hat.

Die "katholische Kultur" innerhalb der arabischen Architektur ist allerdings für uns etwas gewöhnungsbedürftig.

Wesentlich besser passt da der arabische Teesalon in der "Buen Pastor 13" ins Bild, den wir auf dem Rückweg zum Campingplatz in einer Gasse des Judenviertels entdecken.

Süßspeisen - in der Vitrine rechts im Bild zur Auswahl durch Draufzeigen - und Pfefferminztee, wie wir ihn aus Marokko kennen, wecken Erinnerungen an unsere Marokko-Reisen der letzten Jahre ...

... ebenso wie die Gestaltung des Raumes.

Wer bei seinem Cordobabesuch dieses Haus mit dem eher unscheinbaren Schild "Salon de Té" entdeckt sollte die Chance nutzen, hier die typisch marokkanische Tee- und Gebäckkultur anstelle der zigfach vorhandenen spanischen Gasttronomie zu testen.

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